Unternehmerinnen gefragt!

Welche Themen brennen Ihnen als Gründerin und Unternehmerin unter den Nägeln? Was würde Ihnen nützen? Teilen Sie Ihre Ideen und entwickeln Sie gemeinsam Lösungen mit uns.

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Inhalt

Welche Themen bewegen Sie als Unternehmerin?

So geht's:

Sie nennen uns die Themen, die Sie als Unternehmerin oder Gründerin am meisten beschäftigen. Je konkreter - desto besser.

Sie haben schon Lösungsideen? Dann teilen Sie auch diese!

Kommentieren und liken Sie die genannten Themen und Ideen und bringen Sie sich aktiv ein. Hier können alle mitmachen, die gute Ideen beizutragen haben, also nicht nur Unternehmerinnen und Gründerinnen.

Hinweis: Richten Sie in Ihrem Profil die Benachrichtigungseinstellungen entsprechend ein, um stets über den Verlauf Ihrer Beiträge informiert zu werden! 

Das bringt's:

Die ersten 100 Ideengeberinnen und Ideengeber sowie diejenigen, die besonders gute Ideen einbringen, erhalten tolle Prämien!

Außerdem greifen wir Ihre Themen und Ideen 2017 in unseren Veranstaltungen, Publikationen und Angeboten auf und spielen sie auch an Behörden, Ministerien oder die Politik weiter.

Es diskutieren mit Ihnen:

Gloria Schilling (Moderatorin und Community Managerin OPEN IHK)

Elfriede Kerschl (Expertin für Wirtschaftspolitik, Fachkräfte und Frauen in der Wirtschaft)

Gabriele Lüke (Expertin für Familie & Beruf, Chancengerechtigkeit)

Linette Heimrich (Expertin für Gründung und Crowdfunding)

    Vielfalt fördert Innovation und schafft Motivation

    Ich setze mich für mehr Vielfalt in Unternehmen als Erfolgsfaktor für mehr Innovation und Wachstum ein. Unternehmen besetzen immer häufiger Stellen mit ausländischen Spezialisten, um ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft trotz des Fachkräftemangels in Deutschland zu erhalten und auszubauen. Damit gewinnen sie nicht nur hoch motivierte und überdurchschnittlich qualifizierte Mitarbeiter, sondern auch interkulturelle Kompetenzen, die für die Eroberung neuer Märkte und für den Umgang mit internationalen Kunden wichtig sind. Frauen spielen dabei ebenso eine große Rolle. Das Wachstum im Rahmen der neuen Herausforderungen, wie die Digitalisierung, verlangt mehr, und teilweise unterschiedliche, Talente. Vielfalt ist eine erweiterte Quelle für die erwünschten Kompetenzen und die Unternehmen arbeiten daran, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das die Rekrutierung und Förderung von internationalen Profilen und weiblichen Führungskräften langfristig unterstützt. Es geht um die optimale Rekrutierung, die zielgerichtete Weiterentwicklung und die langfristige Bindung von internationalen und weiblichen Talenten in deutschen Organisationen _ mit und ohne internationaler Ausrichtung. Welche Erfahrungen haben Sie damit bereits gemacht? Ich freue mich auf Ihren Input und Impuls dazu. Frohe Weihnachtszeit! Begonia Merayo
    Begonia vor 1 Jahr auf 25.12.2016 3
    Alle 3 Kommentare anzeigen
    Gelöschter Nutzer vor 1 Jahr
    Hallo Frau Merayo,
    ich glaube, bei den Themen Rekrutierung, Weiterentwicklung und Bindung dreht es sich im Kern immer um die Frage, ob ich Mitarbeitern Wertschätzung entgegenbringe, oder nur der Leistung von Mitarbeitern. Interessant finde ich auch unser Wording. Auch ich spreche immer von Bindung - dabei kann man gute Leute gar nicht binden - man kann sie bestenfalls begeistern. Wahrscheinlich müssen wir weg von Begriffen wie Human Resources und hin zu einer authentisch partnerschaftlichen Sichtweise. Ich frag mich nur immer, ob man das lernen kann. Wohl eher nicht, und deshalb setzte ich auf Unternehmen, die Menschen mögen und nicht brauchen. Für mich ist das übrigens kein Wunschdenken, sondern vernunftbasiert. Weil es am Ende doch ganz pragmatisch ist: Nichts senkt Recruiting-Kosten mehr und steigert Wirkungsgrad mehr, als wenn man Mitarbeiter glaubwürdig ernst nimmt. Und weil das so sehr nach Berater-Weisheit klingt: Es ist meine ganz persönliche Arbeitgeber-Erfahrung: Nicht selten anstrengend, aber hat sich für mich im wahrsten Sinn immer ausgezahlt. Und wenn ich ehrlich bin, und das lese, was ich gerade geschrieben habe: Meistens brauchen wir tatsächlich neue Chefs und weniger neue Mitarbeiter.
    Linette von OPEN IHK vor 1 Jahr
    Liebe Frau Merayo, vielen Dank für Ihren Input! Tatsächlich wurde das Thema Talentsicherung in ähnlicher Form schon mehrfach genannt. Trotzdem möchte ich Ihren Beitrag gesondert stehen lassen, da Sie den internationalen Aspekt besonders betonen.

    In Kürze geht es Ihnen um die Rekrutierung, die zielgerichtete Weiterentwicklung und die langfristige Bindung von internationalen und weiblichen Talenten in deutschen Organisationen und die Suche nach Beispielen, von denen man lernen kann, oder?
    Eszter Debreczeni vor 1 Jahr
    Liebe Frau Merayo, Ihren Beitrag finde ich interessant. Wenn es zur weiteren Diskussion kommt, bin ich gerne dabei: kann ich nicht nur meine langjährige Erfahrung in internationalen Firmen anbieten, sondern ganz persönliche Aspekte auch, als ausländische Spezialist und Frau, die jetzt in den Schuhen der Gründerinnen steckt.

    "Uber"-Nanny-App

    Ich hätte gerne eine App, wie "Uber" für Kinderbetruung, wo man kurzfristig und für kurze und längere Zeit eine Babysitterin finden kann. Es soll einfach wie möglich sein.
    Inga vor 1 Jahr auf 18.12.2016 5
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    Elfi von OPEN IHK vor 1 Jahr
    Ein sehr interessanter Vorschlag. Eigentlich liegt eine App für die Suche nache einer Kinderbetreuung absolut auf der Hand. Mir ist aber bisher keine bekannt. Kennt jemand vielleicht eine App? Was wäre bei der App wichtig? Also welche Angebote sollen aufgeführt werden etc. Spannede Fragen - wer kann dazu was sagen?
    Friederike vor 1 Jahr
    Ich kenne leider keine App, allerdings gibt es bereits diverse Plattformen dazu im Internet, z.B. in der Suchmaschine mal Kinderbetreuung oder Nanny München eingeben. Allerdings glaube ich nicht, dass es für sehr spontane Einsätze sinnvoll ist, da ja auch ein Vertrauensverhältnis erst einmal aufgebaut werden muss.Hier wäre in der App dann so etwas wie Referenzen auch sehr sinnvoll.
    Eszter Debreczeni vor 1 Jahr
    Wie Friederike geschrieben hat, es gibt Platformen, aber nicht für kurzfristiger Einsatz. Ehrlich gesagt, finde ich es auch, dass ich als Mutter spontan Kinderbetreuung nicht in Anspruch nehmen wollte, auch wegen Vertrauen. Wenn man Referenzen hätte, ist natürlich besser, trotzdem würde ich lieber die traditionellen Wege - betreut.de etc. eher benutzen, Eingewöhnung machen und erst dann entscheiden, wenn ich die Person richtig kenne.
    bmerayo vor 1 Jahr
    Das Thema Vertrauen ist für die Kinderbetreuung ein absolutes MUST. Allerdings könnte ich mir eine Platform vorstellen, wo ein vertrauliches Netzwerk angeboten wird, um genau diesen kurzfristigen Bedarf abdecken zu können. Dafür sind Fragen zu klären, wie die Definition von Vertrauen-Aufbauen und von möglichen Betreuungseinsätzen. Ein reizender Impuls...
    Linette von OPEN IHK vor 1 Jahr
    Die von Frau Edebrecz genannte Plattform betreut.de gibt es auch als App im App Store. Wie bei jeder Plattform ist der reale Nutzerwert natürlich erst mit entsprechend hoher Reichweite gegeben. Persönlich glaube ich aber, das solche Plattformen, die die Möglichkeit zur gegenseiten Bewertung bieten, eine gute Möglichkeit sind Transparenz zu erzeugen und beidseitiges Vertrauen aufzubauen.

    Frauen sind die besseren Veränderungsmanager!

    Veränderung ist überall - schafft neue Kundenprobleme und damit neue Marktchancen für Unternehmerinnen. Wie sich mit dem richtigen Mix aus (den weiblichen Stärken) Empathie, Chancenorientierung, Perspektivenwechsel und systematischer Innovations-Methodik ein spezialisiertes Geschäftsmodell in sich verändernden Märkten entwickeln lässt, würde ich gerne mit talentierten Frauen als "Transformations-Gründerpaket für Frauen" erarbeiten. Ich freue mich auf Ihre Kommentare, weiteren Inputs und Neugier zu diesem Thema! Frohe Weihnachten, Petra Kopp
    Petra vor 1 Jahr auf 23.12.2016 2
    Gelöschter Nutzer vor 1 Jahr
    Das kann ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen! ;-)
    Wahrscheinlich tun Frauen gut daran, nicht den Fehler der Männer zu wiederholen. Also: Mehr bunt und weniger Schublade. Ich kann gut mit Menschen, die empathisch sind, chancenorientiert, methodisch und fähig zum Perspektivwechsel - und mir ist es egal, ob es Männer sind oder Frauen.
    bmerayo vor 1 Jahr
    Frauen fördern Entwicklung und sind ständig auf Veränderungskurs unterwegs...
    Nicht nur wegen der verschiedenen Rolle, die wir täglich als Unternehmerinnen, Partnerin, Mutter, Freundin, Frau.... üben, aber auch wegen unserer eigenen Ambition, was zu erreichen, weiterzuentwickeln, unsere Welt besser zu verstehen und zu gestalten....
    Sehr spannendes Thema und attraktiver Name als "Transformations-Gründerpaket für Frauen", wofür ich mir auch Männer als Teil des Projektteams wünsche... Ich bin gerne dabei!

    Qualitäts – statt Preisstrategie! Wie durchsetzen?

    Heutzutage ist der Preisdruck enorm, ganz gleich ob es sich um eine Dienstleistung oder ein Produkt handelt. Jeder möchte das Beste, aber am liebsten nichts bezahlen. Es gibt viele Anbieter, die versuchen, ihre Marktposition über den Preis zu behaupten. Damit machen sie es den Anbietern, die auf Qualität setzen, oft sehr schwer. Letztendlich leidet immer die Qualität, wenn der Preis für das angebotene Produkt oder die angebotene Dienstleistung zu knapp kalkuliert werden. Dann sind oft die eingesetzten Rohstoffe nicht so gut oder das eingesetzte Personal erfüllt nicht die Anforderungen. Vor allem im Bereich Personal wird oft zu sehr eingespart, da es der kostenintensivste Faktor in der Dienstleistungsbranche ist. Langfristig gesehen ist dies jedoch eine falsche Rechnung, wie wir alle wissen (sollten). Denn Personal, welches schlecht bezahlt ist und / oder nicht die Anforderungen erfüllt, ist weniger motiviert bei der Arbeit. Es identifiziert sich nicht mit seiner Aufgabe und kann oder will oftmals nicht den erwarteten Service leisten. Dies führt zu einer hohen Fluktuation und dies wiederum zu einer hohen Unzufriedenheit bei den Auftraggebern / Kunden. Wie können wir aber nun dahin kommen, dass sich Qualität in dieser schnelllebigen Zeit wieder mehr durchsetzt? Vor allem im Bereich der Dienstleistung? Wie kann ich den Kunden / Auftraggeber davon überzeugen, dass meine Leistung zwar teurer ist als die meines Mitbewerbers, aber qualitativ auch hochwertiger? Über Ideen und Erfahrungen Ihrerseits hierzu würde ich mich sehr freuen!
    Friederike vor 1 Jahr auf 19.12.2016 3
    Alle 3 Kommentare anzeigen
    Gelöschter Nutzer vor 1 Jahr
    Hallo Frau Scharf,
    ich glaube, das passt ganz gut zum Thema "Kleine Marken" (mein Post vom 18.11.16).
    Gelöschter Nutzer vor 1 Jahr
    ... und noch als Ergänzung / Erklärung: Um Qualität zu transportieren, braucht man ein geeignetes Transportmittel - und Marke ist so eins. Und weil kleine Unternehmen nicht die Budgets haben, die große Markenagenturen interessant finden, braucht es "Kleine Marken".
    Friederike vor 1 Jahr
    Hallo Herr Blunk,
    in der Tat ist die "Marke" eine gute Idee. ich selber habe mich damit auch schon beschäftigt und bin dran, meine eigene Marke zu kreieren. Dazu gehört natürlich mehr als die Marke nur "anzumelden", was gar nicht so teuer ist und recht einfach ist. Nun möchte ich aber meine Qualitätsstrategie schon durchsetzen bevor ich zu einer wirklichen Marke geworden bin :).
    Wenn hier noch weitere Ideen bestehen, immer gerne her damit. Gerne können wir auch das Thema Marke gemeinsam weiterverfolgen.
    Liebe Grüße

    Mensch 1.0

    Oh Mann - es ist Sonntagmorgen und ich sitze schon wieder am Rechner. Und ich hab das Gefühl, dass wir etwas tun müssen, um die Chancen der Digitalisierung wirklich nutzen zu können. Mehr Humanisierung statt nur Digitalisierung. Damit wir nicht landen bei "Der Mensch ist Mittel. Punkt!", sondern wieder zurückfinden zu "Der Mensch ist Mittelpunkt". Ich hätte gern ein Projekt "Mensch 1.0". Gerade weil in der Digitalisierung soviel Potenzial steckt. Und damit wir nicht irgendwann alle digitalisiert werden. Gibt’s dafür Unterstützung?
    Gelöscht vor 2 Jahren auf 04.12.2016 4
    Alle 4 Kommentare anzeigen
    Eszter Debreczeni vor 2 Jahren
    Spannende Anmerkung. Ob ich das Projekt Mensch 1.0 nennen würde, weiss ich nicht, aber das könnten wir auch diskutieren. Mit anderen Worten: Let’s talk about it. Ich bin dabei.
    Gelöschter Nutzer vor 2 Jahren
    Guten Morgen und Danke für die Unterstützung. Mir geht es beim Titel vor allem darum, den Versions-Hype zu karikieren und uns daran zu erinnern, dass wir beim Menschen kein 2, 3 oder 4.0 brauchen, sondern durchaus mit der "Launch-Version" leben können. Vielleicht können wir ja mit so einem Ansatz auch unseren Selbstoptimierungswahn etwas ausbremsen. ;-)
    Eszter Debreczeni vor 2 Jahren
    Verstehe. Ich bin immer noch interessiert :)
    bmerayo vor 1 Jahr
    "Back to the roots..."
    Es ist nicht zu bewundern, dass wir neben der Digitalisierung auch den Megatrend "Individualisierung" finden. Ein Verlangen nach Selbstreflexion, Achtsamkeit und die Sehnsucht nach Langsamkeit.
    Ich mag Ihre Reflexion und bin für "der Mensch ist Mittelpunkt"!

    BGM - Bedarfsgercht

    Im Austausch mit kleinen und Mittelständigen Unternehmen, bemerke ich, das diese Ihren Mitarbeitern gern eine Gesundheitsförderung möglich machen würden. Das vorhesehene BGM hat soviele Bereiche, das viele Betriebe vor dem Mehraufwand der Bürokratie zurückschrecken. Toll wäre ein BGM mit einfachen, klaren Linien und wenig Aufwand bei der Beantragung - so das es leicht integriert werden kann. So würden betimmt die ein oder andern Unternehmen sich motivierter dafür öffnen.. lg Iris.b.
    Iris vor 1 Jahr auf 17.12.2016 1
    Elfi von OPEN IHK vor 1 Jahr
    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzen zunehmend Gesundheitsangebote seitens des Unternehmens. Da es freiwillige Angebote seitens der Unternehmen sind können sich Betriebe dadurch von anderen Unternehmen abheben und gezielt präventiv sein. Krankenkassen bieten hier gerade KMUs eine wertvolle Beratung und auch viel Unterstützung bei der Umsetzung von Angeboten. Fragen Sie doch einfach mal bei der Krankenkasse nach, bei denen die meisten Ihrer Belegschaftsmitglieder gemeldet sind.

    Kein Krankengeld bei Teil-Arbeitsfähigkeit, eine Lücke der Privatversicherungen

    Die Wiedereingliederung mit Unterstützung der Krankenkasse ist für viele langzeiterkrankte Arbeitnehmer eine Möglichkeit zurück in die Arbeit. Das gilt aber nicht für privat Versicherte. Die bekommen bei einer Wiedereingliederung kein Geld. Diese zahlt nämlich nicht, wenn eine stufenweise Wiedereingliederung in das Erwerbsleben angebracht ist. Dann geht sie von einer teilweisen Arbeitsfähigkeit aus. Dafür gibt es kein Krankentagegeld. Die Existenz ist somit akut bedroht.
    Die einzige Lösung zurzeit ist keine Wiedereingliederungsmaߟnahme durchführen. Aus einer Arbeitsunfähigkeit wird aber selten über Nacht eine vollständige Arbeitsfähigkeit. Beste Beispiele sind Depressionen und Burn-out. Daher rate ich auch zu finanziellen Rücklagen für die Überbrückungszeit. Diese können wiederum durch eine Therapie schnell schwinden. An einer 100-prozentigen arbeite ich noch.
    Andrea vor 1 Jahr auf 17.12.2016

    Vernetzung online

    Erfahrungs & Wissensaustausch für B2B Online Marketing/Verkauf im Mittelstand

    Marketingabteilungen und Vertriebsteams stehen vor einer neuen Herausforderung: die Integration der neuen Medien (XING, LinkedIn, Facebook, Youtube, etc.) in ihre interne und externe Kommunikation! Wie schaffen Unternehmen es, Mitarbeiter zu Botschaftern und Netzwerkern zu motivieren? Wie überzeugen Sie die Führungsebene mitzumachen und Mitarbeiter zu befähigen anstatt Social Media zu verbieten? Ich bekomme diese Fragen fast täglich und sehe, das einige Unternehmen da schon gut unterwegs sind, andere noch völlig am Anfang stehen. Da im Marketing viele Frauen beschäftigt sind und im Vertrieb oft Männer haben wir es zusätzlich noch mit alten Kommunikationsstrukturen zu tun: Frau gibt, Mann nimmt ;-). Es ist Zeit, dass sich Marketing, Vertrieb und Führung an einen Tisch setzen und Erfahrungen austauschen und Ideen umsetzen! Ich wünsche mir einen virtuellen Erfahrungsaustausch-Platz in dem Unternehmen bereit sind, ihre Social Media und Botschafter Strategien auszutauschen und Neues ausprobieren.
    Susanne vor 2 Jahren auf 17.11.2016 9
    Alle 9 Kommentare anzeigen
    Elfi vor 2 Jahren
    Eine spannende Frage, die Sie aufgreifen: Mitarbeiter und Führungskräfte zum bewussten Netzwerken auf den Social Media motivieren und befähigen. Zu Recht, denn die digitale Arbeitswelt fordert von Mitarbeitern und Führungskräften andere Kompetenzen. Unternehmen gehen damit ganz unterschiedlich um. Zur Zeit findet man viele Angebote, Veranstaltungen und Seminare zu diesem Thema. Auch die IHK München hat hierzu verschiedene Angebote. Unter www.ihk-muenchen.de/wirtschaftdigital/ finden Sie hierzu mehr Informationen.
    Ich fände es spannend, wenn wir Ihre Idee in der zweiten Phase der Kampagne konkretisieren könnten.
    Hillmer vor 2 Jahren
    In der Tat Elfi, ich berate in der Richtung aber mir geht es hier weniger darum meine Dienstleistung in den Vordergrund zu stellen als einen echten Erfahrungsaustausch anzustoßen. Weiterbildungsangebote finden sich viele. Mitarbeiter würden hier sicher auch mehr mitnehmen, aber solange das in der Führungsebene noch nicht angekommen ist nutzt das wenig. Beim Isarcamp hatten wir das Thema ebenfalls und haben die "Machtlosigkeit" der Mitarbeiter deutlich wahr genommen.
    Wenige trauen sich zu Veränderungen mutig voran zu treiben, wenn sie keine Rückendeckung "von oben" haben.
    Bin gespannt ob wir hier mutige "Mitstreiterinnen" finden ;-).
    Frau.Grimminger vor 2 Jahren
    Hier wäre eine :-)
    Hillmer vor 2 Jahren
    Prima Frau Grimminger! Welche Erfahrungen haben Sie schon gesammelt?
    Frau.Grimminger vor 2 Jahren
    Generell sehe ich in diesem Zusammenhang kein Männer-Frauen-Thema. Aus meiner Erfahrung erlebe ich aber noch häufig eine kritische bis abwertende Haltung gegen alle Arten von sozialen Medien (z.B. das ist nicht ernst zu nehmen, über Facebook hat noch nie jemand gekauft, meine Kunden wollen nur persönlichen Kontakt). So wirklich habe ich noch keine universale Lösung gefunden. Über Best Practices aus dem eigenen Unternemen lässt sich doch zumindest eine gewisse Awareness schaffen. Darauf baue ich dann auf und bleibe dann hartnäckig ;-)
    Generell finde ich es im B2B wichtig, sich mit Expertise zu positionieren. Über die "neuen" Medien lässt sich das sehr zielgerichtet streuen - vor allem kostengünstiger im Vergleich zu klassischen Medien.
    Hillmer vor 2 Jahren
    Ja, so ist es. Mutig voran gehen und dran bleiben ;-). Schön, dass Sie dabei sind!
    Friederike vor 1 Jahr
    Ich wäre auch sofort dabei. Ich habe erst vor Kurzem gegründet und weiß leider noch nicht so gena, wie ich die sozialen Netzwerke effektiv nutzen kann/ soll. Ich kann daher noch kein wirklich kompetentes Statement abgeben, bin aber bei tollen Ideen immer bereit, mitzumachen und sie auszuprobieren.
    Hillmer vor 1 Jahr
    Hallo Frau Scharf, danke für Ihr Interesse an dem Thema. Mir geht es hierbei um den Erfahrungsaustausch von Fach- und Führungskräften in Unternehmen. Es geht nicht darum, Social Media zu lernen ;-). Viel Erfolg für Ihr neues Business und gute Resonanzen für den Start. Beste Grüße, Susanne Hillmer
    Linette von OPEN IHK vor 1 Jahr
    Liebe Friederike, vielen Dank für Ihren Beitrag. Das Thema Social Media und wie UnternehmerInnen die neuen Kanäle für ihr eigenes Geschäft nutzen können, begegnet uns auf OPEN IHK immer wieder (siehe bspw. die Ideen "Online-Marketing für Frauen" oder "Wie weite ich meinen Kundenkreis"). Ich denke, es ist definitiv eines der Themen, die wir als IHK 2017 in unseren Angeboten verstärkt aufgreifen werden. Wobei wir natürlich vieles nur schlaglichtartig beleuchten können.

    In Ergänzung hierzu bietet aber die IHK Akademie München ein gutes Seminarangebot zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen:
    akademie.muenchen.ihk.de/akademie/inhalte/angebot/Landingpage-Online-Marketing-Social-Media-E-Commerce/online-marketing.html

    Nach Auswertung der ersten Projektphase, die noch bis diesen Samstag läuft, werden wir wissen, welche Themen Unternehmerinnen am meisten umtreiben und welche wir 2017 für Sie aufbereiten.

    Bis zum 31.12.2016 Idee posten und Freikarte sichern!

    Liebe Community,‎ vielen Dank für Ihre spannenden Beiträge. Wir sind begeistert. Die ersten Schwerpunktthemen ‎haben sich bereits herauskristallisiert: In Ihren Posts geht es oft um Gründung, um den ‎Austausch und die wechselseitige Unterstützung über digitale Plattformen, überhaupt die ‎Digitalisierung oder um die Finanzierung. ‎ Alle IdeengeberInnen haben sich bereits ihre Karte für unseren Frauenkongress im Sommer ‎‎2017 gesichert. Der genaue Termin wird zeitnah bekanntgegeben. Noch können Sie aber bis ‎zum 31. Dezember dieses Jahres Ideen einreichen und sich Ihre Freikarte sichern! Wir freuen ‎uns, wenn Sie immer wieder vorbeischauen und den Link weiterhin mit Ihren Netzwerken teilen. ‎Auch freuen wir uns, wenn Sie ein Bild von sich hochladen, um den Austausch noch etwas ‎persönlicher zu gestalteten.‎ In der ersten Januarwoche werden wir Ihre Ideen dann genauer sichten, strukturieren und ‎die spannendsten auswählen, damit wir diese dann ab dem 9. Januar 2017 gemeinsam mit ‎Ihnen weiterentwickeln können. ‎ Die Kriterien für das Auswahlverfahren sind:‎ ‎-‎ Originalität ‎-‎ Planbarkeit und Machbarkeit ‎-‎ Marktattraktivität ‎-‎ Nutzen ‎ Wir freuen uns auf weitere gute Ideen und auch schon jetzt auf die zweite Runde im Januar.‎ Eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr, ‎ Ihr Open IHK Team ‎
    Gloria vor 2 Jahren auf 14.12.2016 2
    Eszter Debreczeni vor 2 Jahren
    Super. Dann freuen wir uns auf tolle neue Ideen und noch mehr auf die Verwirklichung. Ihnen in OpenIHK und allen Unternehmerinnen + auf jeden Fall Herrn Blunk schöne Feiertage und ein spannendes neues Jahr!
    Gelöschter Nutzer vor 2 Jahren
    Auch von mir Danke an alle Beteiligten und besonders an das Team von Open IHK. Ich hab die Diskussion bis hierher als offen, spannend und wertschätzend empfunden. Und ich freue mich auf das, was kommt.

    Fachkräfte

    Talent 4.0

    Gary Ridge, CEO von WD-40, sagte mir dieses Jahr, "Talent" sei das wichtigste von "4 Ts", das sein Unternehmen zum Erfolg braucht. Doch wie finde ich Talente für mein Unternehmen? Vor allem in Handwerksberufen sind ambitionierte Mitarbeiter heutzutage eine Rarität und der Fachkräftemangel in Deutschland wird in allen Medien diskutiert. Lösungsansätze könnten sein... ... Employer Branding und Steigerung von Brand Awareness, um erfahrene Mitarbeiter zu gewinnen ... Ausbildung junger Menschen und langfristige Bindung an das Unternehmen über die Ausbildung hinaus
    Magdalena vor 2 Jahren auf 18.11.2016 9
    Alle 9 Kommentare anzeigen
    Gabriele Lüke von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Danke für Ihren Beitrag. Damit schneiden Sie wirklich ein Riesenthema an. Unsere letzte Konjunkturumfrage hat ergeben, dass jedes zweite Unternehmen in Bayern im Fachkräftemangel ein Risiko sieht, so viele Unternehmen wie noch nie. Wir machen als IHK viele Angebote, die Unternehmen helfen sollen, sich als attraktiver Arbeitgeber aufzustellen und damit leichter Fachkräfte zu finden. Dazu gehören neben unserer Ausbildungsberatung unsere Firmenbesuche oder das Fachkräfteforum. Dort spielen wir die Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Diversity, Gesundheitsförderung, Frauenförderung oder die stärkere Einbindung älterer Beschäftigter. Gerade die Vereinbarkeit bekommt immer gute Noten, wenn es darum geht, die Attraktivität von Unternehmen zu erhöhen. Im nächsten Jahr stehen wieder Firmenbesuche und das Fachkräfteforum an. Wir geben rechtzeitig Bescheid, vielleicht sind ja Themen dabei, die Ihnen helfen. Ein weiteres Hilfsmittel kann auch unser Fachkräftemonitor sein. Employer Branding und Brand Awareness nehmen wir gerne als Themen fürs neue Jahr auf unsere Liste. Was wären für Sie weitere Themen oder Hilfestellungen, die Ihnen bei der Rekrutierung helfen könnten?
    Magy Soeldner vor 2 Jahren
    Man könnte die Idee des Consumer Targeting auf das Problem übertragen. Ich habe bisher erlebt, dass Unternehmen mögliche Arbeitnehmer in Gruppen nach demographischen Kriterien einteilen (Ausbildung, Alter,...). Marketer sind bereits zu einer "behavioristischen" Kategorisierung übergegangen. Ich denke diese Herangehensweise kann auch helfen, die richtigen Arbeitskräfte richtig anzusprechen. Damit überlegt man sich, wer sich mit dem Unternehmen identifizieren kann und bekommt eine bessere Vorstellung, welche Form der Stellenausschreibung passend ist.
    Alexandra vor 2 Jahren
    Entscheidend ist auch, dass die Arbeitgeberin genau definiert, welche Art von PERSÖNLICHKEIT sie sucht für den Job (nicht nur die Kompetenzen). Braucht man jemanden mit Genauigkeit, oder mit Emotion, oder mit Tiefgang, oder mit Innovation oder mit Ambition etc.? Und dann genau die Leute auswählt, die das mitbringen, und sie dann für genau das SCHÄTZT, was sie bringen. Leider haben die wenigsten Arbeitgeber dafür ein klares Raster im Kopf. Als erstes muss man also ein Raster für Persönlichkeiten und deren Mehrwert vermitteln.
    Gabriele Lüke von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Guten Tag zusammen - ich komme noch einmal auf unsere Unternehmerinnen-Studie zurück. Hier hat sich herausgestellt, dass Frauen bei Ihrer Unternehmensführung vor allem auf die menschliche Seite achten, die Menschen in den Mittelpunkt stellen. Was wir nicht abgefragt haben, ob sie es intuitiv oder nach einem Raster machen. Nichtsdestoweniger ist der Ansatz , dass man sich bei der Personalauswahl nicht nur auf sachliche Fähigkeiten, sondern auch systematischer als bisher auf die Persönlichkeit konzentriert, ein interessanter. Was könnte noch bei der passgenauen Fachkräfterekrutierung helfen?
    Gelöschter Nutzer vor 2 Jahren
    Ich glaube, dass Bewerber und Unternehmen intensiver als bisher Werte abgleichen müssen. Ist die Schnittmenge nicht groß genug, macht eine Zusammenarbeit keinen Sinn, auch wenn die fachliche Kompetenz zur Anforderung passt. Voraussetzung ist individuelles Werte-Bewusstsein und die Einsicht, dass Werte etwas wert sind.
    Linette vor 2 Jahren
    Nicht nur die Frage, wie man Talente findet, sondern auch wie man sie hält ist in meinen Augen eine wichtige Frage. Das hat nicht nur mit gemeinsamen Werten, sondern allen voran mit Wertschätzung für die getane Arbeit zu tun. Es gibt eine interessante Studie von 2014 zum Wandel der Führungskultur in Deutschland und wie dieser aussehen sollte, damit unsere Unternehmen Talente halten können und zukunftsfähig bleiben: www.inqa.de/DE/Service/Meldungen/2014/2014-10-01-fuehrungskultur-im-wandel.html
    Diese finde ich persönlich sehr interessant.
    Gelöschter Nutzer vor 2 Jahren
    Das stimmt natürlich, Wertschätzung ist essentiell. Ich verstehe das aber etwas anders als es in der Regel verstanden wird. Wertschätzung hat für mich viel mit Selbst-Achtung zu tun, denn erst wenn wir unsere eigenen Werte kennen und achten, können andere sie schätzen. Und das ist wirklich immer eine spannende Frage: Kennen Sie Ihre Werte?
    Marita Lüben vor 2 Jahren
    Automatische Zusammenführung als Weiterentwicklung:

    Recruitingplattform für erfahrene Fach- und Führungskräfte "40Plus"

    Wir haben einen alternativen Recruitingkanal für die moderne Job- und Personalsuche für hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte "40Plus" entwickelt. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels gewinnt der Arbeitsmarkt für hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte mit Berufserfahrung zunehmend an Bedeutung. Für manche Unternehmen stellt er sogar den Zukunftsmarkt dar.

    Auf unserer Plattform begegnen sich Kandidaten und Unternehmen auf Augenhöhe. Kandidaten können sich bei uns kostenlos registrieren, präsentieren sich mit einem (zunächst anonymisierten) Profil im virtuellen Karrierenetzwerk, können unkompliziert mit Unternehmen in Kontakt treten oder sich direkt auf eine der angebotenen Stellen bewerben. Die Unternehmen können auf unsere Plattform ihre Stellen veröffentlichen und durch sogenanntes ‚Active Sourcing‘ eigenständig nach geeigneten Fach- und Führungskräften suchen.

    Was uns dabei von anderen Dienstleistern abgrenzt, ist die besondere und exklusive Kandidatengruppe. Bei uns kommen Unternehmen gezielt und exklusiv mit hochqualifizierten und entsprechend erfahrenen Kandidaten ins Gespräch. Oftmals fällt es Unternehmen schwer, geeignete Kandidaten mit den gewünschten Erfahrungen zu finden und gezielt anzusprechen. Genau hier setzt Business4Experts an und grenzt sich durch den Fokus auf ein reiches Know-how seiner Mitglieder von andere Dienstleistern und Karrierenetzwerken ab.

    Entstanden ist die Idee in der letzten Station der Gründerin als HR Business Partner. In dieser Funktion suchte sie in erster Linie Führungskräfte mit einer Ingenieursausbildung und langjähriger Berufserfahrung. Dabei gab es keinen (Online-) Recruitingkanal, um exklusiv mit Fachkräften mit entsprechender Berufserfahrung in Kontakt zu kommen. Sie erkannte die Marktlücke und machte sich mit Business4Hr selbständig.
    Friederike vor 1 Jahr
    Ich persönlich habe, als ich noch eine sog. Fachkraft war, die Erfahrung gemacht, dass einem von den Arbeitgebern immer viel Schönes versprochen wurde, was dann leider nicht gehalten wurde. Es wurde viel erzählt von Wertschätzung der Mitarbeiter, Einbringen von eigenen Ideen und Talenten, flache Hierarchien,...! Und was wurde gehalten? Nichts. Dies ist für gute Fachkräfte oft ein Grund, den Arbeitgeber wieder zu verlassen und weiterzusuchen. Ich denke hier ist das Problem, dass Arbeitgeber zu oft nur dem Mainstream folgen, was die Stellenausschreibungen angeht und nicht genug über die eigenen Werte und die der Firma nachdenken. Hält man, was man verspricht und behandelt seine Mitarbeiter mit Anstand, so spricht sich dies langfristig rum und ein Fachkräftemangel könnte Vergangenheit sein. Hierzu empfehle ich gerne auch die Bücher von Reinhard K. Sprenger u.a. "An der Freiheit des anderen kommt keiner vorbei".

    Talenttausch um einander stärker zu machen

    Während der Gründung und auch nachher ist es vom großen Wert, neue Inspirationen, konkrete Tipps und Tricks, Coaching oder ganz einfach nur aktives zuhören und paar vielleicht zu AHA-Momenten führende Fragen und Feedbacks etc. von anderen Gründerinnen und Unternehmerinnen zu bekommen. Netzwerkveranstaltungen, Seminare sind zwar gute Ressourcen, sind meistens aber nicht maßgeschneidert, tief genug und bieten nicht den sicheren Rahmen für ein Gespräch unter 4 oder 6-8 Augen. Jeder von uns hat Kompetenzen, Erfahrungen und vor allem potentielle „pure Zeit“, die für andere extrem wertvoll sein könnte. Unsere Diversität ist eine unglaubliche Ressource. Ich könnte mir einen Talententausch unter Gründerinnen/Unternehmerinnen vorstellen, die durch einen Portal oder ähnliches koordiniert werden könnte. In der Gemeinde bei uns gibt es schon eine Art „Tauschintiative“ – wo man praktisch ihre Talente bzw. auch Dienstleistungen reinbringen kann. Dafür wird lediglich Tauschzeit – nicht Geld – gutgeschrieben, die man selbst bei anderen Tauschpartnern einlösen kann. Als Beispiel: ich selbst habe mehr als 15 Jahre Human Resources Führungserfahrung in internationalen Unternehmen, bin auch selber Coach – stehe vor der Gründung meiner eigenen Firma aber ich habe keine direkte Erfahrung in Marketing, oder Online Bereich. Ich könnte mal 1.5 Stunde Zeit für eine Gründerin oder Unternehmerin zur Verfügung stellen, die vielleicht Unterstützung bei Fragen von der Personal (HR)seite oder organisationsbedingten Fragen ihres Geschäftes braucht, selber Coaching benötigt oder die bereit ist, zu ihrer Geschäftsidee von einer erfahrenen HR Berufler neue Inputs zu bekommen. Da würde ich einen Kredit für diese 1.5 Stunden bekommen, den ich für ein Gespräch mit jemanden einlösen könnte, die im Bereich Marketing/Online etwas anbieten kann. Der Tauschzeit muss nicht gegenseitig erfolgen d.h. diejenige, von der ich letztendlich 1.5 Stunde Marketing Unterstützung bekam, braucht vielleicht Hilfe in Finanzierung – und wird ihr 1.5 Stunden Kredit bei einer Gründerin/Unternehmerin mit diesem Angebot geltend machen. Es ist wie bei Mentoring: diejenige die die Zeit von der anderen in Anspruch nimmt, ist für das Thema und die Formulierung ihrer konkreten Erwartungen für Nutzung dieser Tauschzeit verantwortlich. Die Partnern können einander durch ihre Kurzprofile und ihre Angebot/Nachfrage finden. Bei bestimmten Themen könnte es sogar Tauschgruppen geben, zum Beispiel: Tausch unter Gründerinnen die in der selben Phase sind (mit dem Motto: you are not alone ) oder eine Mischung von Erfahrenen und Neugründerinnen – die gegenseitig einander inspirieren könnten. Diejenige die das initiiert, wie beim Open Space, bringt ihr Thema rein und sucht andere, die auch darin interessiert sind und auch bereit, aktiv beizutragen. In diesem Fall könnte die Unterstützung von IHK als Bereitstellung von einem Meetingraum erfolgen. Die Idee würde nicht nur Talent, Know-How und Erfahrungstransfer unterstützen, sondern potentiell Community, Synergien und Motivation fördern.
    Eszter vor 2 Jahren auf 21.11.2016 13
    Alle 13 Kommentare anzeigen
    Gelöschter Nutzer vor 2 Jahren
    Das ist eine inspirirende Idee, die ich sehr spannend finde. Credits statt Barzahlung, und jeder bekommt, was er wirklich braucht. Ich glaube, gerade für Gründer, die vieles zu bieten haben außer übermäßig viel Geld, ist das eine wunderbare Idee. Und wenn ich das mal weiterspinnen darf: Vielleicht nicht nur Credits für klassisches Know-how, sondern allgemein für alles, was individuell wertig ist: Wenn jemand Zeit investiert, um meine Tochter in Französisch zu unterstützen, bekommt er/sie dafür meine Zeit, um eine Gründungsstrategie zu hinterfragen. Ich finde die Idee super!
    Linette von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Vielen Dank für diesen sehr innovativen Gedanken, wie man Austausch unter Gründern/Unternehmern jenseits von den üblichen Veranstaltungsformaten gestalten kann! Hier würde mich eine Rückmeldung weiterer Diskussionsteilnehmer/innen freuen: Was denken Sie darüber?
    Eszter Debreczeni vor 2 Jahren
    Ich glaube, die Idee hat wirklich potential - man kann sie beliebig kreativ erweitern. Vielleicht sogar so, wie Herr Blunk das gerade eben vorgeschlagen hat.Noch eine Idee: Man kann sogar verschiedene IHK Standorte einbinden - Talenttausch kann auch via Technologie - Skype etc. stattfinden, dann erreicht man mehrere und vielleicht macht es das Angebot noch spannender und "scalable".
    Linette von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Kennen Sie ähnliche Lösungen/Plattformen, die zeigen, wie sich so etwas organisieren lässt?
    Eszter Debreczeni vor 2 Jahren
    Leider nicht. Die genannte Initiative in der Gemeinde läuft via "statischen" Wege - Tauschmeetings, und auch durch ein Newsletter, wo alle die Angebote gelistet sind. Das ist sicherlich besser als nichts, aber richtig dynamische Begegnungen und auch filtern von Angebot/Nachfrage gibt es keine Möglichkeit - also sollte nicht unser Ziel sein.
    Man kann natürlich versuchen zu recherchieren, ob etwas im Bereich schon gibt.
    Auf der anderen Seite denke ich, dass eine diverse Gruppe von Unternehmerinnen/Gründerinnen, die im Thema interessiert sind, könnte ein Task Force bilden, und es ein tolles Projekt wäre, wo man gemeinsam an einem Lösungsvorschlag arbeiten bzw. die Idee ein bisschen mehr weiterentwickeln könnte. Ich wäre definitiv dabei und Ideen habe ich auch!
    Eszter Debreczeni vor 2 Jahren
    Ich habe die anderen Projekte angeschaut. Vielleicht gibt es potentielle Synergien/Schnittstellen zwischen der Idee "Marktplatz" von Brigitte und der Talenttausch Initiative, was ich gepostet habe. Ich habe beim Brigitte`s Kommentar die Frage gestellt.
    Linette von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Super, dass Sie sich auch mit den Ideen der anderen Teilnehmer beschäftigen. Wir werden am Ende der ersten Ideen-Phase, die vielversprechendsten Ideen und Ansätze (Auswahlkriterien werden noch transparent gemacht) zusammenfassen und zur Weiterentwicklung wieder in die Plattform geben. Ich denke, Ihre Idee in Kombination mit einem wie auch immer gearteten Marktplatz zum Thema Vernetzung wird hier sicher wieder auftauchen. Natürlich nehmen wir auch Ansätze für die Weiterentwicklung mit in die 2. Phase. Die Diskussionen zu einer Idee sollen ja nicht umsonst sein.

    Uns ist es wichtig, am Ende tatsächlich Ergebnisse zu haben, die Ihnen einen Mehrwert bieten und wir als IHK auch darstellen und umsetzen können.
    Eszter Debreczeni vor 2 Jahren
    Hört sich super an. Falls die Idee aufgegriffen wird, dann wie gesagt, bin ich auf jeden Fall dabei, dass weiterzuentwickeln.
    Sabine Rechmann vor 2 Jahren
    Schöne Idee!
    Alexandra vor 2 Jahren
    Geniale Idee - ich wäre dabei!
    gradeba vor 2 Jahren
    Tolle Idee! Sollte unbedingt weiterentwickelt werden. Ich wäre dabei!
    Eszter Debreczeni vor 2 Jahren
    Die Kommentare von früher sind alle verschwunden!!! Ist es nur bei mir so?
    Linette von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Eigentlich sollten alle Kommentare nach wie vor verfügbar sein. Erscheint bei Ihnen am Ende des Vorschlagtexts kein Link "Alle Kommentare anzeigen"?

    Gemeinsam stark oder lonesome Cowboy

    Viele Selbständige sind als Freelancer unterwegs. Das ermöglicht auf der einen Seite eine große persönliche Freiheit (und Verantwortung), auf der anderen Seite nehme ich es als sehr schwierig wahr, als Einzelkämpferin an einen größeren Auftraggeber heranzukommen. Die Gründe hierfür sind vielfältig - von fehlender Ausfallsicherheit bis hin zu (unterstellter) fehlender Professionalität. Insbesondere im B2B Umfeld ist dies ein Manko. Aus diesem Grund möchte ich mit meinem StartUp größer wirken. Wie wird dieses Thema von anderen wahrgenommen? Wie gehen sie damit um? Konkret möchte ich auch mögliche "Kooperationspartner" ansprechen und ein solches Matching-Netzwerk anregen.
    Carola vor 2 Jahren auf 04.11.2016 7
    Alle 7 Kommentare anzeigen
    Elfi von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Haben Sie schon eine konkrete Vorstellung, wie ein solches Matching-Netzwerk aussehen könnte?
    Gelöschter Nutzer vor 2 Jahren
    Das ist eine wirklich gute Idee! Entscheidend wird das Matching der Netzwerkpartner sein. Gibt es echte Synergien, die sich für potentielle Kunden als Mehrwert darstellen? Es muss ein Netzwerk sein, dass von Stärken getragen wird, und nicht eins, das Schwächen kompensiert. Alles andere ist für Kunden nicht attraktiv. Und es braucht eine gewisse Bereitschaft zum Verzicht auf Souveränität (und das ist bei Selbständigen und Freelancern eine wirklich hohe Hürde). Aber trotzdem: Intelligente Kooperationen sind die Zukunft - und ich würde mich gern einbringen.
    Frau.Grimminger vor 2 Jahren
    Vielen Dank für Ihr Feedback! Sehr gerne würde ich dieses Thema evtl. in einer "Mastermind Runde" weiterführen. Generell könnte ich mir ein Matrix-Matching vorstellen: über Funktionen (z.B. Projekt Manager, Vertrieb) und Fähigkeiten (z.B. Programmierung, Buchhaltung). Ich denke auch, dass intelligente Kooperationen - egal ob juristisch bindend oder nur lose Zusammenarbeit - für viele Selbständige und Freelancer einen Mehrwert bieten würden. Gibt es so etwas bereits?
    U.Wagner vor 2 Jahren
    Intelligente Kooperationen sind die Zukunft der Selbständigen! Dem stimme ich voll und ganz zu - diese sollten einen hohen Synergieeffekt haben - für die Einzelkämpfer und die Kunden, und von längerfristiger Zusammenarbeit getragen sein. Vielleicht können sog. Erfolgsteams mit sich gegenseitig bereichernden Themen über eine Plattform sich zusammenfinden. Würde mich gerne einbringen.
    Frau.Grimminger vor 2 Jahren
    Liebe Elfi, gerne würde ich das Thema in einer offline Runde weiterführen und Ideen spinnen. Würde die IHK hierzu einen Raum zur Verfügung stellen und sich aktiv an der Diskussion beteiligen wollen?
    Elfi vor 2 Jahren
    Liebe Carola, sehr gerne stellt die IHK hierfür einen Raum zur Verfügung und wird gerne mit in der Runde dabei sein. Ich kläre die weiteren Schritte anir sollten die Runde öffnen für Interessierte. Ich mache mir Gedanken wie und wann wir das umsetzen und melde mich.
    Frau.Grimminger vor 2 Jahren
    Vielen Dank! Ich will mir in den nächsten Tage noch ein paar mehr Gedanken zu diesem Thema machen, um "griffiger" diskutieren zu können.

    Unternehmerinnen-Netzwerk

    ich fände es toll, wenn es eine Unternehmerinnen-Netzwerk gäbe von Unternehmerinnen mit mindestens 10 MitarbeiterInnen aus dem ONLINE Business Umfeld. Zum Netztwerken und zum Austauschen. Und zwar sollte dieses Netztwerk einen echten Nutzen bieten. Man gibt seine Erfahrung die man gemacht hat rein und bekommt dann von anderen Unternehmerinnen deren Erfahrung. So das man voneinander lernen kann und sich gegenseitig unterstützt. Vertraulichkeit vorausgesetzt.
    Regina vor 2 Jahren auf 07.11.2016 2
    Sofie vor 2 Jahren
    Hallo Regina, kennen Sie die hier: www.digitalmediawomen.de/
    regi7900 vor 2 Jahren
    Vielen Dank, aber das ist nicht genau das was ich meinte. Ich meinte ein Netzwerk von Unternehmerinnen die mindestens 10 Mitarbeiter haben.

    Mentoring

    Warum 20 Jahre Berufserfahrung nicht reichen, um mutig zu sein

    Mut hat jemand oder er muss ihn noch stärken, um den Schritt in die Selbständigkeit oder Gründung zu wagen. Es liegt nicht jedem in den Genen, aber es gibt viele, die das Zeug dazu hätten. Die Startup-Szene zeigt, wie viel mehr Männer oft den Mut für eine Vision, ein Unternehmenskonzept aufbringen. Sie gehen das Risiko ein auf ein einziges Pferd zu setzen: ihr eigenes. Nicht, dass Frauen weniger visionäre Ideen und durchdachte Konzepte hätten, aber sie wachsen häufiger in einer sicherheitsbetonten Welt auf. Frauen würden im Zweifelsfall noch ein Jahr Berufserfahrung in einem Angestelltenverhältnis vorziehen, wenn sie dadurch das Selbstvertrauen gewinnen, kompetenter und erfahrener zu sein. Ein Selbstvertrauen, das viele Männer bereits haben, ohne dafür 20 Jahre Berufserfahrung gesammelt zu haben. Fürs Gründen lässt sich auch sagen, bist Du gemäß dieser Logik nie erfahren genug. Junge Frauen brauchen also mehr Mut. Die Idee dazu ist Mentoring: Und zwar nicht in der Frage, wie sich Frau in einem Konzern noch erfolgreicher positioniert, sondern dahin gehend, wie sie genug Selbstvertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und zudem Transparenz über den Gründungsprozess gewinnt. Insbesondere für Personen, die in Familie und Freundeskreis wenig Unternehmer kennen, verbinden mit der Gründung übergroße Bürokratie und Eintrittshürden. Ein Bild, das die IHK bereits in Kursen und Veranstaltungen aktiv zu relativieren sucht. Das individuelle Gründungs-Mentoring kann sich an all diejenigen richten, deren Bauchstimme bereits nach Gründung ruft, während der Kopf an Sicherheit, Erfahrung und dem richtigen Zeitpunkt festhält.
    Rebecca vor 2 Jahren auf 18.11.2016 3
    Alle 3 Kommentare anzeigen
    Gelöschter Nutzer vor 2 Jahren
    Wissen Sie, woher der Begriff Mentoring stammt? Aus der griechischen Mythologie: Odysseus hat seine besten Freund Mentor gebeten, sich während seiner langen Reise um seinen Sohn Telemach zu kümmern und auf die künftige Rolle als König vorzubereiten.
    Ich finde, das ist eine wunderbare Geschichte, weil sie sehr gut beschreibt, was Mentoring ist. Und auch wenn ich beruflich bedingt parteiisch bin: Mentoring stärkt Rücken, und allein die Tatsache, dass man jemanden an der Seite hat, der (gründungs)erfahren ist und wirklich zugeneigt, macht schon einen großen Unterschied - oft den Unterschied zwischen Träumen und Machen.
    Elfi von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Mentoring ist auch aus meiner Sicht ein hervorragendes Instrument, Frauen auf ihrem Weg - egal ob in die Selbständigkeit oder innerhalb eines Unternehmens - zu stärken und zu ermutigen. Vielen Dank für Ihren Beitrag.
    Die IHK München bietet mit "proMIX - für mehr Frauen in Führung" ein Mentorenprogramm speziell für mittelständische Unternehmen hat . Hier können weibliche Führungskräfte oder Führungsnachwuchskräfte teilnehmen. (https://www.ihk-muenchen.de/promix/ ). Wir bewerben aber auch das Programm TWIN, ein Mentorenprogramm für Unternehmerinnen. Gründerinnen können hier wertvolle Kontakte und einen offenen Austausch finden. Mehr dazu finden Sie unter www.ihk-muenchen.de/de/Wirtschaftsstandort/Frauen-in-der-Wirtschaft/Gr%C3%BCnderinnen-und-Unternehmerinnen/
    taalbert vor 2 Jahren
    Automatische Zusammenführung als Weiterentwicklung:

    Mentorin für kleine, solide, erfolgreiche Betriebe

    Mir fehlt eine Art Mentorin oder ein Vorbild. Eine Unternehmensgründerin die sehr erfolgreich ist, aber eben auch "nur" einen kleinen Betrieb leitet und wenige Mitarbeiter beschäftigt. Ich könnte mich mit einer solchen Unternehmerin leichter identifizieren und "meine" Probleme wären dieser Mentorin sicherlich nicht fremd. Bei allen mir bekannten Programmen werden aus meiner Sicht kleine Betriebe, die auch klein bleiben sollen, völlig außen vor gelassen.
    Beispiel: Ich bin als Steuerberaterin in einer GmbH mit einem WP/StB tätig und wir beschäftigen 15 Mitarbeiter. Ein extremes Wachstum ist nicht geplant und nicht gewünscht.

    Führung & Verantwortung 4.0 – Gläserne Decke und Stutenbissigkeit

    Mein Eindruck ist in jüngster Zeit (als Unternehmensberaterin, Coach und Lehrbeauftragte), dass Frauen wieder mehr in die Defensive gehen und die Verantwortung gerne Männern überlassen. Gleichzeitig nimmt allerdings auch die sog. Stutenbissigkeit zu. Beispiele dazu: in Podiumsdiskussionen, bei Präsentationen sind Frauen wenig bis kaum vorhanden oder lassen Männern den Vortritt. In gemischten Netzwerken von Unternehmerinnen und Unternehmern stellt sich unmittelbar ein Konkurrenzkampf ein, wenn es um geschäftliche Belange geht. Frauen kämpfen also gegen die gläserne Decke und innerhalb des eigenen Geschlechts. Mich beschäftigen hierzu folgende Punkte: - Was ist die Ursache? Gibt es sozialgesellschaftliche Tendenzen? Es kann nicht sein, dass wir immer mehr gut ausgebildete Frauen haben, die dann „nur“ mit der Kindererziehung beschäftigt sind und die klassische Rollenverteilung gepflegt wird. Das wollen auch m.E. die Väter auch nicht. - Woher kommt diese Stutenbissigkeit? Wie kommen Frauen zu mehr Gelassenheit und „Nutzengedanken“ innerhalb von Frauennetzwerken? - Wie kommen wir zu partnerschaftlichen Netzwerken? Welche Beiträge kann wer dazu leisten? Ich glaube nicht, dass sich Männer ändern müssen. Eher geht es darum, dass zum einen Frauen klarer definieren, wie sie sich Verantwortung vorstellen und diese auch zum anderen wirklich einfordern. - Welche Rahmenbedingungen gilt es zu schaffen, damit Frauen mehr Führungsverantwortung übernehmen können? Es bleibt auch in Zukunft bei Zeiten für Kindererziehung und Elder Care. Auch die Beziehungsmodelle sind mehr partnerschaftlich. Hier gilt es dann auch, dass sich die Rahmenbedingungen in Unternehmen ändern. Es geht also nicht ums jammern, oder um eine einseitige Diskussion, sondern um kreative zukunftsfähige und nachhaltige Lösungen für Frauen und Männer in Führungspositionen.
    Ellen vor 2 Jahren auf 21.11.2016 2
    Sabine Rechmann vor 2 Jahren
    Betreffs der gläsernen Decke gehe ich mit Ihnen völlig konform!
    Allerdings sehe ich "Stutenbissigkeit" eher als Mythos denn als reales Problem. Ich persönlich erlebe hier genau das Gegenteil, nämlich die Qualität der Kollegin sehr wertschätzendes Netzwerken von Frauen!
    Gabriele Lüke von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Liebe Damen, das ist ein interessanter Austausch. Wir haben in unserer Unternehmerinnen-Studie (die übrigens jetzt gedruckt voprliegt) herausgefunden, dass viele Frauen in die Selbstständigkeit gegangen sind, weil sie an gläserne Decken gestoßen sind. Eine Befragung der Berliner Wissenschaftlerin Jutta Allmendinger unter jungen Frauen und Männern in Bayern hat zudem festgestellt, dass gerade junge Frauen sich damit abfinden, dass Familie und Karriere nur schwer zu vereinbaren sind. Die gläserne Decke ist also nach wie vor ein Thema. Sie sprechen die gemischten Netzwerke an. Wären das nicht vielleicht die Orte, wo sich Akzente für die Karrieren von Frauen setzen lassen?

    Gründergehalt

    Gründer und Unternehmer stehen nicht nur vor dem Problem, Geld für ihre Investitionen sondern auch für ihren Lebensunterhalt zu benötigen. Klar, es gibt den Gründungszuschuss, wenn man aus der Arbeitslosigkeit gründet. Zu meiner Zeit (2013) waren das sechs Monate mit der Option anschließend noch einen Zuschuss zur Sozialversicherung zu erhalten. Das ist viel zu kurz! Ein neues Business ist selten innerhalb von sechs Monaten selbsttragend. Offiziell spricht man von drei bis fünf Jahren und das halte ich für realistisch. Gründer sollten nicht nur Förderungen für externe Kosten wie Coaching, Entwicklungskosten durch Dritte oder Personalkosten erhalten, sondern auch ein Gründergehalt von dem sie selbst leben können - und zwar für die Dauer von mindestens drei Jahren, ohne diese Förderung zurückzahlen zu müssen. Gerne können wir auch den Begriff "Grundeinkommen MIT Bedingung" verwenden.
    Alka vor 2 Jahren auf 02.11.2016 2
    Elfi von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Vielen Dank für Ihren Vorschlag. Ich werde ihn mit meinen Kollegen diskutieren.
    Alka Celic vor 2 Jahren
    Danke - da bin ich sehr gespannt.

    feel.com

    Gelungene Kommunikation ist die Basis für jede erfolgreiche Begegnung. Feel.com bestärkt Frauen darin, das gesamte Spektrum der Kommunikationsbedürfnisse ihrer Gesprächspartner zu erkennen und die entsprechenden Frequenzen zielsicher zu bedienen. Dadurch werden Inhalte konstruktiv, komprimiert und überzeugend auf den Punkt gebracht. Damit wir rausholen, was drin ist.
    Bernadette vor 2 Jahren auf 16.11.2016 1
    Linette von OPEN IHK vor 2 Jahren
    OPEN IHK ist für die gemeinsame Entwicklung von Ideen- und Fragestellung gedacht. Für eine gute Diskussionskultur auf der Plattform behalten wir uns vor, reine Werbeinhalte zukünftig kommentarlos zu löschen. Darum bitten wir Sie höflich, in zukünftigen Kommentaren konketen Bezug zur Fragestellung zu nehmen und unsere Netiquette zu beachten.

    Vernetzung online

    Inspiration und Orientierung durch Trends und Entwicklungen in unserer VUCA-Welt

    Neben der bereits vielstimmig gewünschten Möglichkeiten zu Austausch und Netzwerken, würde ich mich auch sehr darüber freuen, wenn wir Trends und Entwicklungen aus verschiedensten Bereichen als Inspiration für die Zukunft unseres eigenen Business nutzen könnten. Unsere aktuelle Welt ist aus meiner Sicht stärker und schneller den je in Bewegung und es haben große Mega-Trends aber auch kleine, branchenbezogene Entwicklungen ungeahnten Einfluss auf die Geschäftstätigkeiten jedes Einzelnen, so dass ich mir weiteren Raum dafür wünschen würde, diese kennenzulernen und zu diskutieren. Und zwar Branchen-, Geschlechts-, Generationen- und gerne vor allem auch Länderübergreifend. Unser Netzwerk, der gemeinsame Austausch und die gegenseitige Inspiration könnten uns Halt aber auch Richtung in der aktuellen VUCA-Welt geben. Ich plädiere für vielfältige Möglichkeiten in Form von Veranstaltungen, Firmenbesuchen, Links, Videobotschaften (z.B. ähnlich TED-Talks), Unternehmerinnen-Blogs, Live-Chats und Webinare usw. z. B. in Form von Themenmonaten über deren Inhalte wir vorab abstimmen um den Austausch auf eine breite Basis zu stellen und jedem das Format zu bieten, das sich individuell am besten umsetzen lässt. Ich bin gerne, mit den Themen, die mich aktuell beschäftigen, dabei!
    Susanne vor 2 Jahren auf 14.11.2016 2
    Gloria Schilling von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Vielen Dank für Ihre Idee, Frau Ambros. Wenn ich Sie richtig verstehe, geht es Ihnen eher darum den Austausch weitersgehend zielgruppengebunden und in entsprechend kleineren Gruppen stattfinden zu lassen, als auf zu breit gefecherter Ebene, richtig? Einige solcher Formate haben wir in der Vergangenheit bereits erfolgreich etabliert, wie z.B. unsere Veranstaltungsreihe der IHK-Firmenbesuche oder Branchentreffen zum Thema Flüchtlinge. Gerne nehmen wir Ihre Anregungen noch mit auf, um uns hier noch besser aufzustellen.

    Bezugnehmend auf Ihren letzten Satz interessieren wir uns natürlich sehr für die Themen, die Sie aktuell beschäftigen. Lassen Sie uns gerne teilhaben, um noch konkretere Ideen und Formate entwickeln zu können.
    sambros vor 2 Jahren
    ganz persönlich beschäftige ich mich gerade mit dem Thema, Soziales Engagement von Unternehmen ;-)

    Marketing

    Wie weite ich meinen Kundenkreis?

    Optimierung digitaler Netzwerke für die Kundenwerbung
    Michaela vor 2 Jahren auf 16.11.2016 2
    Gloria Schilling von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Liebe Frau Schabel, danke für den Gedankenanstoß. Was stellen Sie sich genau unter Optimierung vor und haben Sie bereits Erfahrungen gemacht? Vielleicht haben Sie noch etwas mehr Input, sodass wir die Idee hier zusammen weiterentwickeln können.
    AleVer vor 2 Jahren
    Automatische Zusammenführung als Weiterentwicklung:

    Kundenakquise online und offline

    Welche Netzwerke, Plattformen, Kongresse, Inner Circles, Kanäle, Veranstaltungen etc. bieten sich an. Wie finde ich die optimalen Adressen und Events für mich, ohne unnötige Zeit aufwänden zu müssen? Wie stelle ich auf charmante Art und Weise einen Erstkontakt am Telefon her? Wie verkaufe ich mich selbstbewusst zu meinem wahren Wert?

    Arbeit 4.0

    Gerade für Frauen, die immer noch die Hauptlast der Vereinbarkeit von Familie und Beruf tragen, ist ein gelockertes Arbeitszeit-Modell vordergründig erst einmal sehr reizvoll. Ich würde als Arbeitsrechtlerin, die sowohl Arbeitgeber als auch ArbeitnehmerInnen vertritt, gerne darüber diskutieren, welche Vor- und Nachteil, welche Gewinne und Gefahren ein Lockerung des Arbeitszeitgesetzes mit sich bringen könnte.
    Sabine vor 2 Jahren auf 27.11.2016

    Marketing

    Der Klassiker: Selbstvermarktung

    Von Unternehmerinnen höre ich oft, dass sie sich im Wirtschaftsleben und auf den Podien unterrepräsentiert fühlen und nicht die Preise erzielen, die ihre Leistung eigentlich wert ist. Das sollte sich ändern! Durch Vorträge und Erfahrungsaustausch zu den Themen Marketing, Selbst-PR, Persönlichkeitsentwicklung - abgestimmt auf die Bedürfnisse von Unternehmerinnen und Gründerinnen. Also Substanz statt Tschakka-Tschakka.
    Monika vor 2 Jahren auf 31.10.2016 2
    Linette von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Vielen Dank für Ihren Beitrag!

    Tatsächlich bietet die IHK Akademie München u.a. spezielle Kurs für Frauen zu ähnlichen Themen an. Zum Beispiel folgendes Management-Training akademie.muenchen.ihk.de/bildung/Effektive-Selbstf%C3%BChrung-und-innere-St%C3%A4rke-f%C3%BCr-Frauen/7416

    Ähnliches wird auch für Gründerinnen im eintägigen Fachseminar "Existenzgründung 1: Frauen machen sich selbständig" angeboten.

    Geht das in Ihre Richtung? Oder wünschen Sie sich eine andere Form der Aufbereitung?
    Alexandra vor 2 Jahren
    Automatische Zusammenführung als Weiterentwicklung:

    Personal Branding

    Erfolgreich auftreten, Selbstsicherheit ausstrahlen, vom eigenen Mehrwert überzeugt sein und mit den eigenen Stärken punkten - das fällt vielen Frauen (und auch Männern) nicht von Haus aus leicht. All das ist aber ein wesentlicher Baustein für beruflichen Erfolg. Das Thema beginnt damit, die eigenen Stärken zu kennen - und die dann selbstbewusst zu kommunizieren. Jede/r Unternehmer/in braucht eine klare Personal Brand, die zeigt, was einen von den anderen unterscheidet und was man seinen Kunden an Nutzen bringt.
    Die Unterstützung für Gründer/innen und Unternehmer/innen sollte neben Fachthemen auch diese Themen der persönlichen Positionierung und Kommunikation abdecken. Hier helfen Tests zur Ermittlung der persönlichen Stärken, eine klare Anleitung zur Entwicklung der Personal Brand sowie Training und Coaching dazu.

    Im Job "seinen Mann stehen" und zu Hause die Frau sein

    Ich habe die letzten 17 Jahre ein Softwareunternehmen mit 10 Standorten weltweit und 200 Mitarbeitern aufgebaut. In dieser Zeit habe ich gemerkt, dass es enorm schwierig ist, den richtigen Mann zu finden, der auf gleicher Augenhöhe mithalten kann und will. Für erfolgreiche Frauen müssen Männer noch "gebacken" werden oder ggf. gibt es hierzu ja mal einen Austausch, wie man seinen Mann im Berufsleben stehen kann und der Mann zu Hause trotzdem noch Mann sein kann. Hierzu habe ich noch nicht wirklich Rat unter Gleichgesinnten gefunden!
    Patricia vor 2 Jahren auf 07.11.2016 4
    Alle 4 Kommentare anzeigen
    Gelöschter Nutzer vor 2 Jahren
    In dieser Runde wär ich gern dabei, als ausgebackener Männerstimme sozusagen. Meine Frau ist Inhaberin einer Markenagentur, und ich bin ihr Associate. Ein Führungswechsel der anspruchsvollen Art, zumal wir fanden, dass Ehe schon herausfordernd genug ist. Aber es hat sich sehr bewährt!
    Linette von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Wenn ich Sie richtig verstehe, richtet sich der Austausch vor allem an die Männer bzw. wo könnte man diesen Austausch platzieren?

    Im letzten Teil unseres Projekts, der Anfang nächsten Jahres startet, suchen wir Best Practice-Beispiele von Unternehmerinnen, wie sie schwierige Situationen gemeistert haben. Vielleicht könnte man Ihre Idee auch über solche Beispiele nach außen transportieren.
    Sissi vor 2 Jahren
    Ich dachte eher an einen Austausch unter Gleichgesinnten - also Best-Practise unter Frauen - wie bekommt man Beruf-Eheleben-Kinder undter einen Hut oder vielleicht sogar ein Seminar zu dem Thema!
    Linette von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Sehr gut, also eher als eine Art kleiner Workshop bzw. eine Workshop-Reihe. Eine Idee, die es sicherlich wert ist, daran weiterzuarbeiten. Idealerweise könnte man hier auch aktiv die Best-Practice-Ansätze der Unternehmerinnen aufgreifen, die wir in der 3. Phase unseres OPEN IHK-Projekts suchen.

    Role Model

    Keine Fraueninseln bilden! Offene Diskussion mit Frauen und Männern.

    Es ist prima, wenn sich Frauen untereinander ohne Männer austauschen können. So manches Thema wird vielleicht offener diskutiert. Aber bitte vergessen wir nicht, dass wir eine Gesellschaft mit Frauen und (!) Männern sind. Ja, in bestimmten Branchen dominieren nach wie vor Männer, aber das hat nur bedingt damit zu tun, dass sie eventuell ehrgeiziger nach oben streben. Ich konnte oft erleben, dass viele Frauen auf Grund ihrer Natur, ihrer Persönlichkeit, ihrer Interessen gar nicht erst in diese Branchen wollen und als Firmenchefin mit 75 % Frauenquote erlebe ich ebenfalls immer wieder, dass manche Frauen definitiv keine Führungsrolle übernehmen möchten. Sie sind sehr ehrlich zu sich, machen einen guten Job, sind selbstbewusst, zufrieden und haben kein burn out Problem, wie so mancher nach Aufstieg und Führungsverantwortlichkeit strebende Mann. Bei so manchem Mann würde ich mir wünschen, wenn er sich ebenfalls eingestehen könnte, lieber auf einer gewissen Position einen guten Job zu machen, als unter zu viel Druck einen Weg nach oben zu planen und zu scheitern. Ich meine, wir sollten in eine gemeinsame Diskussion gehen: Wie bekommen wir in unsere Gesellschaft eine andere Anerkennung von Jobs, die nicht in der Führungsebene sind, wie beurteile ich Leistung, Verantwortung, Teamgeist. Wie mache ich Männer (und natürlich auch Frauen) zufriedener auf bestimmten Positionen, weil eben nicht die Position, sondern die Tätigkeit und Leistung, die dahintersteckt, anerkannt wird. Ich mache mir mehr Sorgen um die Männer, die „Karriere machen müssen“, weil Gesellschaft und Image das fordern, als um all die vielen Frauen, die zufrieden in ihrer Arbeitswelt einen verdammt guten Job machen, weil sie sich um die Tätigkeit und nicht um Aufstiegschancen und Profilierung kümmern. Natürlich dürfen sie nicht weniger verdienen, als gleich positionierte Männer. Bitte meine Aussage nicht falsch interpretieren. Ich will auch keinesfalls pauschalisieren, sondern wünsche eine differenzierte Betrachtungsweise, wo neben der vielleicht "unterdrückten" Frauenwelt auch die komplizierte Männerwelt inbegriffen ist. Selbstverständlich verdient jede Frau, die Verantwortung übernehmen will, auf jede nur mögliche Art und Weise Unterstützung.
    Karin vor 2 Jahren auf 08.11.2016 3
    Alle 3 Kommentare anzeigen
    Gelöschter Nutzer vor 2 Jahren
    Ich denke auch, dass wir weniger Gender und mehr Diversity diskutieren sollten.
    Ich hab zum Start diese Plattform die Organisatorin gefragt habe, ob ich mitdiskutieren darf. Die Antwort war "Ja, bitte" und deshalb freue ich mich sehr, wenn wir grenzüberschreitend ins Gespräch kommen!
    Linette von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Unbedingt! Vielen Dank, dass Sie diesen Gedanken mit uns teilen. Wir möchten bewusst Männer in diese Diskussion einbinden, denn wir denken, dass es alle Seiten braucht, um zu den besten Lösungen zu kommen. Schließlich können fruchtbare Lösungsansätze für "Frauen-Themen" ebenso von Männern kommen, wie Herr Blunk in der bisherigen Diskussion schon gut gezeigt hat.

    Wichtig war uns, mit diesem Projekt die Themen von Unternehmerinnen sichtbar zu machen, um darauf reagieren zu können und gemeinsam mit Ihnen passende Lösungen zu entwickeln.

    Wenn sich am Ende der ersten Projekt-Phase herausstellt, dass sich mehr Unternehmerinnen das Thema "Diversity" auf unseren Veranstaltungen oder in unseren Angeboten wünschen, dann werden wir das nächstes Jahr stärker als bisher aufgreifen.

    In unserer ersten Projektwoche kam bereits ein bunter Blumenstrauß an verschiedenen Themen zusammen, die Unternehmerinnen bewegen. Wir sind gespannt, was in den nächsten Wochen noch folgt und wie wir gemeinsam aus guten Ideen, die besten Ideen machen können.
    Sabine Rechmann vor 2 Jahren
    Das eine schließt doch das ander nicht aus? Ich habe im laufe meiner beruflichen Entwicklung den Nutzen von (wie Sie es nennen) "Fraueninseln" im Unterschied zu gemischten Veranstaltungen kennengelernt und schätze beides auf seine Art und Weise!

    Marketing

    Onlinemarketing für Frauen

    Ich würde mir sehr wünschen, dass es einen speziellen Kurs für Frauen gibt, der das Thema Onlinemarketing behandelt. Ich stehe den sozialen Medien und den Möglichkeiten im Internet grundsätzlich offen gegenüber. Eigentlich möchte ich sogar mehr mitmischen. Dabei stehen mir vor allem drei Punkte im Weg. 1. Haltung/Philosophie: Habe ich oft nicht genug Mut mich nach Außen, einer anonymen Masse gegenüber zu zeigen. Das ist etwas anderes als persönlich im Kontakt mit Menschen zu sein. Da geht es sicherlich auch um die Entwicklung von Selbstbewusstsein im Netz. Und um eine neue Haltung, die es braucht, um sich nicht ständig abgelehnt zu fühlen. Wie geht man damit um, wenn es scheinbar keine Reaktionen/Likes gibt?Und was muss ich dazu wissen: Wie verhält man sich im Netz, was darf, sollte, kann ich... 2. Technik/Umsetzung/Launch: Wie launche ich meine Angebote in den sozialen Medien? Wie erstelle ich z.B. eine Landingpage? Wie komme ich an Adressen? Wie binde ich "Geschenke" ein? Wie kann ich eine Facebook Challenge, einen Online Kongress veranstalten? Und was brauche ich dazu alles? Wie funktioniert das technisch? 3. Organisation/Tools: Wie kann ich mich digital organisieren und welche Tools sind dabei hilfreich? Wie funktionieren Trello & Co.? So ein Angebot wäre echt toll!
    Claudia vor 2 Jahren auf 14.11.2016 5
    Alle 5 Kommentare anzeigen
    Gelöschter Nutzer vor 2 Jahren
    Hallo Claudia,
    ich finde es klasse, sich in diesem Forum so offen zu äußern (Männer würden das so sicher nicht tun!). Wirklich klug finde ich auch, die Frage nach Haltung und Philosophie an die erste Stelle zu setzen. Das Netz ist voll von Menschen, die sich darüber gar keine Gedanken machen, was bei vielen Angeboten zu einer großen Beliebigkeit führt.
    Ich glaube übrigens, dass vor jeder Präsentation, offline oder online, die Suche nach dem "Gar-nicht-so-schlecht-Ich" wichtig ist. Das verhindert zuverlässig, dass man zum Likes-Junkie wird. Und versprochen: Wer sucht, der findet! :-)
    ClaudiaMünchen vor 2 Jahren
    Hallo Hans-Christian,
    das freut mich sehr, dass dir eine Offenheit hier und die Frage nach einer guten Haltung im Netz wichtig ist. Ich stimme dir zu, dass Selbstmarketing immer mit Selbstwert anfangen sollte. Aber wie die berühmte Familientherapeutin Virginia Sartir schon gesagt hat, ist der Selbstwert immer abhängig von der aktuellen Lebenslage. Also ein Fass, dass sich füllt und wieder absenkt - je nachdem wie gut man sich fühlt, was im Leben so los ist, ob ich mich gerade als wirksam erlebe etc. Und Wirksamkeit im Netz und ein unmittelbares Feedback sind nicht immer gegeben. Wenn ich in einer Präsenzveranstaltung etwas erzähle, habe ich ein unmittelbares Feedback über die Atmosphäre, über Körpersprache etc. Das gilt es meiner Meinung nach stärker im Digitalen auszuhalten - es ist anonymer und es gehen viele Informationen verloren, die ich vielleicht bräuchte, um ein gutes Gefühl zu haben. Wahrscheinlich kenne ich mich mit den Messmethoden im Netz noch nicht zu gut aus oder sie sagen mir bisher zu wenig ;0)
    Was meinst du mit "Wer sucht, der findet" und inwiefern denkst du, dass viele Angebote zur Beiläufigkeit führen? Das würde mich sehr interessieren :0)
    Gelöschter Nutzer vor 2 Jahren
    Wir haben ja wahrscheinlich alle Vorbehalte, bei uns selbst allzu genau hinzuschauen - aus Sorge, das Ergebnis könnte ernüchternd sein. Ich bin aber überzeugt davon, das sich jede Form von persönlicher Schatzsuche lohnt, weil sich immer ein Schatz findet. Und weil wir online nicht mit realer Präsenz punkten können, kommt es noch mehr aufs "Gesicht zeigen" an. Im Netz braucht es authentische (Bild)Sprache, wenn es nicht beliebig oder beiläufig wirken soll. Und da schließt sich der Kreis: Bevor wir Persönlichkeit transportieren können, müssen wir sie erst begreifen.
    Elfi vor 2 Jahren
    Auch ich finde diesen konkreten Vorschlag wirklich sehr gut. Genau das Thema Online-Marketing treibt gerade Selbständigen derzeit um. Es gibt hierzu zwar schon verschiedene Plattformen, Netzwerken, Seminare und Vorträge, aber irgendwie ist nicht für alle was dabei oder das Angebot ist nicht bekannt. Die Idee sollten wir in der zweiten Phase der Kampagne nochmals aufgreifen und gemeinsam weiterentwickeln. Vielen Dank für diesen Impuls.
    ClaudiaMünchen vor 2 Jahren
    Liebe Elfi, ich freue mich, wenn mein Vorschlag weiter entwickelt wird. Es gab in diesem Forum einen weiteren Vorschlag mit der Überschrift "Digitalisierung".
    Ich habe diese Woche einen Link gefunden; eine Werbung für ein Buch vom Zukunftsinstitut zum Thema Digitalisierung (u.a. im Zusammenhang mit dem "richtigen" Mindset)
    onlineshop.zukunftsinstitut.de/shop/digitale-erleuchtung/

    Role Model

    Die Zukunft ist weiblich – oder warum wir gerade jetzt eine Bundespräsidentin brauchen…

    Sechs Augen werden es schlussendlich richten: die Wahl des neuen deutschen Staatsoberhauptes. Die Bundesversammlung wird am 12. Februar 2017 am Ende des Tages nach den Gepflogenheiten unseres Landes – wie ich finde leider - nur noch das bestätigen, was die Drei der Großen Koalition bereits festgezurrt haben. Wenn es ihnen denn gelingt, auf einen Nenner zu kommen. Denn im bevorstehenden Jahr der Bundestagswahlen wird die Wahl des Bundespräsidenten mehr denn je zum Partei-Politikum oder gar als Vorzeichen für die Bundestagswahlen hochstilisiert. Dafür braucht es keinen Propheten: Es ist zu befürchten, dass bei dem Poker um die Person, die für die kommenden fünf, möglicherweise auch zehn Jahre unser Land repräsentiert, nach dem Schema F vorgegangen wird. Und es ist zu befürchten, dass Frauen - wieder - keine Chance haben. Oder wie es die Süddeutsche Zeitung formuliert – Frauen für das höchste Staatsamt bislang nur dann vorgeschlagen worden sind wenn absehbar war, dass sie die Wahl nicht gewinnen. Dabei wäre es heute mehr denn je ein mutiges und Mut-machendes Signal – insbesondere auch an alle Politik- und Partei-Verdrossenen - wenn eine Frau als Siegerin der Wahl hervorginge. Das schon fast hinter uns liegende Jahr hat unsere Gesellschaft zweifelsfrei nachhaltig verändert und unserem politischen System schwere Wunden zugefügt: 2016 wird in die Geschichte eingehen als das Jahr, in dem für viele Menschen das Vertrauen in den Staat und die politisch Verantwortlichen auf der Strecke geblieben ist. Die Menschen blicken skeptischer denn je nach Berlin und stellen Entscheidungen, die hinter verschlossenen Türen im kleinen Kreis ausgetüftelt werden, mehr denn je infrage. Kein Wunder also, wenn Rechtspopulisten auch die Wahl des Bundespräsidenten durch die drei Vorsitzenden für ihre Zwecke nach dem Motto „Ihr da oben – wir da unten“ nutzen. Wie wohltuend wäre es, wenn sich die Parteien gerade jetzt auf eine Frau verständigen würden. Selbstverständlich nicht nur, um ein Signal zu setzen: Wir empfehlen der Bundesversammlung eine Persönlichkeit, die in erster Linie qualifiziert ist. Der gerade in diesen bewegten Zeiten zuzutrauen ist, das Vertrauen in Staat und seine Politiker wieder herzustellen. Ohne parteipolitische Manöver in der Hinterhand. Mit dem amtierenden Präsidenten hatten wir zweifellos einen Glücksgriff – quasi außerplanmäßig. Bei der Suche nach der Nachfolgerin sollte von vornherein gelten: eine Frau muss her! Wir haben mindestens so viele fähige Frauen wie Männer – das steht außer Frage. Wenn die Drei jetzt noch das Gebot der Stunde beachten und sich am Beispiel von Joachim Gauck vor Augen halten, wie gut uns ein Präsident tut, der eben nicht auf dem Ticket der Parteien fährt.
    Yvonne vor 2 Jahren auf 09.11.2016 5
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    Elfi von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Eine Bundespräsidentin und dann vielleicht noch Unternehmerin, das fände ich persönlich echt prima ;)
    Frauen müssen in der Wirtschaft wie in der Gesellschaft besser sichtbar sein, damit sie als Kandidatinnen für Ämter und Posten überhaupt zur Diskussion stehen. Im IHK-Arbeitskreis Frauen in der Wirtschaft haben wir uns insbesondere das Ziel gesetzt, Unternehmerinnen sichtbarer zu machen, auch um Frauen Mut zur Selbständigkeit zu machen.
    Sabine Rechmann vor 2 Jahren
    HERVORRAGEND!
    My Sportlady vor 2 Jahren
    Das finde ich auch. Gerade mit unserem Anderssein erreichen wir unsere Ziele.
    Dies sollte sichtbar gemacht werden.
    barnett vor 2 Jahren
    Meiner Meinung nach sollten Positionen nicht nach Geschlecht, sondern nach Qualifikation vergeben werden. Egal auf welcher Ebene. Neben dem entscheidenden Miteinander ist es wichtig, Frauen durch das Befähigen der konstruktiven Kommunikation in ihrer Wirkung zu stärken. Der Rest ergibt sich dann von ganz alleine...
    Sabine Rechmann vor 2 Jahren
    JA! UNBEDINGT!!!

    Vernetzung online

    Marktplatz

    Ich würde mir einen Online Marktplatz wünschen: Angebot und Anfrage (Stellen, Wissen, Praktika, Dienstleistungen, Tips...)sowie ein Forum für Frage und Antwort. Diesen Online Marktplatz wünsche ich mir für ganz Bayern und gern darüber hinaus.
    Brigitte vor 2 Jahren auf 16.11.2016 3
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    Gloria Schilling von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Liebe Frau Schreima, vielen Dank für diesen interessanten Beitrag! Würden Sie Unternehmerinnen und Gründerinnen als Zielgruppe sehen oder die Zielgruppe sogar noch erweitern? Also z.B. Frauen in Führungspositionen oder Frauen auf dem Sprung dorthin miteinbeziehen?
    Jutta vor 2 Jahren
    Das fände ich auch eine gute Idee. Zielgruppe ruhig "weit" machen....
    Eszter Debreczeni vor 2 Jahren
    Brigitte, sehen Sie vielleicht potentielle Synergien/Schnittstellen zwischen Ihrer Idee und der Talenttausch Initiative, was ich gepostet habe?

    sustainable Leadership

    Welche Aufgaben kommen beim Paradigmenwechsel in Richtung Nachhaltiges Wirtschaften insbesondere Frauen in Führungsrollen zu und was ist ihr spezifischer Beitrag dazu? Wenn wir hier eine gemeinsame Profilierung vornehmen, wird das Konzept von Mixed Leadership eine klare Win:Win-Situation für alle schaffen und auch Männer überzeugen. Denn wir sitzen alle im gleichen Boot und erreichen unsere Ziele besser, wenn wir in eine gemeinsame Richtung rudern. "Die Zukunftshelden" ist ein kreatives Seminar, das den Weg für jede/n Einzelne/n aufzeigt, aktiv und mit viel Lebensfreude diese große Vision mitzugestalten.
    Silke vor 2 Jahren auf 17.11.2016 1
    Gabriele Lüke von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Vielen Dank, dass Sie das Thema NAchhahltigkeit in die Diskussion gebracht haben. Nachhaltigkeit ist eines der Megathemen der Zukunft. Unser Studie "Unternehmerinnen in Oberbayern" hat übrigens ergeben, dass Unternehmerinnen eine nachhaltige Positionierung, Corporate Social Responsibility und das Leitbild des Ehrbaren Kaufmann (bzw. der Ehrbaren Kauffrau) sehr wichtig ist, sie darin einen Erfolgsfaktor für ihre Unternehmen sehen. Was glauben Sie: Wie können Frauen spezifisch im Bereich der Nachhaltigkeit punkten? Was könnten Frauen spezifisch mit einbringen? Bzw. was brauchen Frauen, um sich noch nachhaltiger aufzustellen? Schulungen?

    Frauen in der Digitalisierung

    Meine Wahrnehmung ist, dass das Thema Digitalisierung mehr oder weniger unterschwellig als Männerthema angesehen wird, weil es "irgendwas" mit Technik zu tun hat. Ich würde mir wünschen, dass wir gemeinsam daran arbeiten, wie wir es zu einem Frauenthema bzw. einem Thema machen können, bei dem wir nicht als Experten zweiter Klasse wahrgenommen werden. Mit welchen Erfolgsgeschichten können wir unsere Kunden, Kollegen, Vorgesetzten davon überzeugen, dass wir das Thema genauso erfolgreich vorantreiben können? Welche Skills sind wichtig?
    Cordula vor 2 Jahren auf 21.11.2016 4
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    Elfi von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Sie sprechen ein sehr wichtiges Thema an. Digitalisierung ist tatsächlich zu Recht in aller Munde, weil es ein entscheidendes Thema für viele Unternehmen ist. Das Thema geht auch viel weiter als die technische Umsetzung. Die Digitalisierung wird die Zusammenarbeit intern und mit Kunden, die Kundenakquise u.v.m. spürbar verändern. Gerne nehmen wir Ihren Vorschlag auf, IHK-Angebote so auszurichten, dass sie auch den Wünschen und Bedarfen von Frauen entsprechen. Haben Sie denn eine konkrete Vorstellung, wie wir das Thema Digitalisierung zu einem Frauenthema machen können?
    cordulal vor 2 Jahren
    Vielleicht hätte ich es "Sichtbarkeit von Frauen in der Digitalisierung" nennen sollen. Mir geht es darum, mich mit anderen Frauen zu vernetzen, die ebenfalls in diesem Feld arbeiten, mich mit ihnen darüber auszutauschen, wie schwer oder leicht es für sie ist, sich zu behaupten, ernst genommen und als wichtige Ressource bei der Digitalisierung angesehen zu werden. Idealerweise kommen bei einem solchen Austausch Ergebnisse heraus, wie wir unsere Sichtbarkeit verbessern können.
    Alexandra vor 2 Jahren
    Ja, ein sehr wichtiges Thema! Überall setzt sich ja jetzt grade die Erkenntnis durch, dass bei all der Transformation der MENSCH das wichtigste ist - und da können genau wir Frauen der Technik den "Human Touch" einhauchen. Mein Unternehmen ist spezialisiert auf virtuelle Zusammenarbeit - ich wäre gerne bei dem Thema dabei!
    Eszter Debreczeni vor 2 Jahren
    Als frische "Aussteigerin" aus Microsoft mit Gründungsvorhaben - obwohl im anderen Bereich - könnte ich mich trotzdem in einer Diskussion mit Ihnen gut vorstellen und sogar mein Netzwerk für das Thema aktiv machen.

    DANKE bis hierher!

    34 spannende Ideen, Vorschläge und Themen haben wir bereits gesammelt - und das nur Dank Ihrer Mithilfe! Im Hinblick auf die zweite Phase, in der wir ausgewählte Ideen weiterentwickeln möchten, interessiert uns natürlich sehr, was Sie von den bereits geposteten Beiträgen halten: Lassen Sie uns an Ihrer Meinung teilhaben, liken und kommentieren Sie die Beiträge anderer Nutzer damit auch deutlich wird, welche Themen derzeit die Mehrheit beschäftigen. Jeder neue Beitrag, jeder neue Kommentar und jeder Like ist ein Mehrwert und bringt uns ein Stück weiter auf dem Weg unsere Services für Unternehmerinnen und Gründerinnen zu optimieren. Wir bleiben gespannt. Los geht’s!
    Gloria vor 2 Jahren auf 23.11.2016 1
    cordulal vor 2 Jahren
    Wo sind denn die Kommentare geblieben? Ich bin mir sicher, dass die Ideen größtenteils kommentiert wurden, nun steht überall die 0 bei Kommentaren ...

    Menschen begegnen

    Solange wir Menschen mit Zuschreibungen begegnen, bleiben viele Türen geschlossen. Mein Sohn hat einmal gesagt, dass er jeden, dem er in München begegnet, mit "Servus" begrüßt. Wenn dieser Mensch ihn dann nicht versteht, kann er immer noch z.B. die Sprache anpassen. Es geht also um unsere wertschätzende - auch als Untrnehmerin - Haltung gegenüber denjenigen, denen wir begegnen. Und dann bräuchte es eigentlich auch keine Quoten mehr ...
    Birgit vor 2 Jahren auf 01.11.2016 1
    Elfi von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Für die IHK ist das Thema des ehrbaren Kaufmanns sehr wichtig. Wir setzen uns dafür ein und bieten hierzu verschiedene Angebote an. Hätten Sie denn eine konkrete Vorstellung, mit welchen Angeboten diese wertschätzende Haltung im Umgang mit Menschen gefördert werden kann?

    Startup Clubs für Mädchen

     
    Zukunft ist, wenn Mädchen nicht mehr Model werden möchten. Mädchen müssen Unternehmerin werden wollen, weil Entrepreneure unsere Zukunft sind. Und weil 10-12-jährige enorm pfiffig sind und aufnahmefähig und noch nicht durch allzu große Stimmungsschwankungen gehandicapt, müssen wir schon den Viert- und Fünftklässlerinnen einen Unternehmer-Floh ins Ohr setzen. Nur dann werden später mehr Frauen den Schritt in die Selbständigkeit wagen. Wir müssen die Mädchen davon überzeugen, dass Selbständigkeit eine attraktive Alternative ist. Dafür müssen wir den Kindern zeigen, wie Selbständigkeit geht. Wir brauchen Startup Clubs für Mädchen und Kinderunis, die Entrepreneurship unterrichten. Und wir brauchen Vorbilder: Begeisterte Unternehmer und Unternehmerinnen, die sich Zeit nehmen, um die Mädchen zu begeistern. Dann wird Unternehmerin für Mädchen, was Unternehmerin für Unternehmerinnen schon ist: Ein Traumberuf.
    Gelöscht vor 2 Jahren auf 03.11.2016 3
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    Linette von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Vielen Dank für die Idee. Es gibt bereits erste Initiativen, wie aktuell die "Startup Teens" mit denen die IHK München kooperiert, um den Unternehmergeist in jungen Menschen zu wecken. Dafür bringt Startup Teens u.a. Unternehmer/innen in die Schulen und entwickelt mit den Teilnehmern erste Geschäftsmodelle. www.startupvalley.news/de/ihk-muenchen-kooperiert-mit-startup-teens/
    Geht dies in Ihre Richtung?
    Gelöschter Nutzer vor 2 Jahren
    Das geht auf jeden Fall in die Richtung - und doch gibt es einen wesentlichen Unterschied. Ich glaube, bestehende Konzepte beginnen zu spät - weil wir denken, die Kleinen sind zu klein. Sind sie aber nicht. Im Gegenteil, bei den 10-12-jährigen haben die Köpfe noch wirklich Platz zum Perspektivwechsel. Sie sind die Altersgruppe, die uns Erwachsene am meisten fordern und überraschen kann. Wir sollten uns also trauen, schon früher für Entrepreneurship zu begeistern. Wichtig ist auch, dass die Kinder "Ansehen genießen", schließlich sollen sie später einmal den Mut aufbringen, in Führung zu gehen. Dafür ist viel und nicht nur zeitliches Commitment erforderlich. Und ich finde es in diesem Fall überlegenswert, die Jungs mal draußen zu lassen, also gezielt Unternehmerinnen-Nachwuchs zu fördern. Wenn Sie mögen, berichte ich gern von meinen Erfahrungen als "Entrepreneurship-Lehrer" an einer englischen Primary School.
    Linette von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Das klingt auf jeden Fall spannend. Wenn Sie Interesse haben, können Sie gerne mal bei uns in der IHK München vorbeischauen und unsere IHK Startup Unit sowie meine Kollegin kennenlernen, die das Projekt "Startup Teens" von IHK-Seite mitbetreut hat. Ich denke, dieser Austausch wäre für beide Seiten lohnend.

    Wohlstand als Verhinderer der Zukunftsgestaltung

    München und Oberbayern stehen wirtschaftlich und sozial sehr gut da. Es besteht kein "Leidensdruck", neue Projekte und Themen anzugehen, im Gegenteil, innovative Ideen werden verhindert (lange Genehmigungsverfahren, ablehnende Haltung der Bevölkerung gegen neue Unternehmensansiedlungen, Infrastrukturprojekte etc.) Wir brauchen Initiativen, die zum einen diese Verhinderungskultur sichtbar machen und in Frage stelle sowie zum anderen aufzeigen, wie wichtig es ist, heute schon Raum und Möglichkeiten zu schaffen für Ideen und Projekte der Zukunft.
    Arantxa vor 2 Jahren auf 31.10.2016 3
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    Linette von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Denken Sie dabei an eine Art öffentliche "Image-Kampagne" für Unternehmertum/Gründertum insgesamt, um das Thema Unternehmersein stärker in die öffentliche Wahrnehmung zu bringen?
    ADörrie_Open-IHK vor 2 Jahren
    Eine solche "Image-Kampagne" planen wir ja bereits im AK Frauen in der Wirtschaft. Ich würde aber auch gerne die Hürden und Widerstände sichtbar machen, mit denen wir Unternehmer/n zu kämpfen haben. Wie wäre es beispielsweise mit einer "Pinwand der Absurditäten"? Da könnte ich einige dazu beitragen ... Beispiel (habe ich mir erst vor wenigen Tagen im Rahmen einer Gemeinderatssitzung anhören müssen): "Ihr Projekte ist ein toller Leuchtturm, aber ich warne davor: Solche Vorhaben ziehen weiteres Gewerbe an. Das wollen wir nicht!"
    Linette von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Interessanter Gedanke. Wir haben etwas ähnliches mit dem "Bürokratie-Hammer", den wir regelmäßig veröffentlichen. Wir nehmen die Idee gerne auf. Es lohnt sich sicherlich, diese Idee weiterzuentwickeln (z.B. wo und wie man eine solche "Pinnwand" platziert.)

    Unternehmerisch Denken und Arbeiten auf Augenhöhe

    Das es wieder: die Veränderung! Jeder spricht davon, viele arbeiten daran - mit disruptiven Geschäftsmodellen, Prozess, Methodik, Agilität, Lean,.... Der wichtigste Faktor steht häufig dahinter an: die Menschen im Unternehmen. Unternehmer(in) wie auch Mitarbeiter(in). Wie aber motivieren wir Menschen dazu, Veränderung mitzutragen? Vermeidlich sicheres Handeln und Denken aufzugeben, sich auf neue Perspektiven einzulassen und Veränderung zu einem motivierenden Teil unserer Arbeit anzunehmen? Was ist der richtige Umgang damit aber auch im Ungang miteinander? Ich glaube, wir brauchen andere Formen der Zusammenarbeit, die Silos auflösen, flexibel sind, Menschen mit unterschiedlicher Haltung zusammenzubringen und trotzdem gemeinsam unternehmerisch arbeiten zu lassen. Aus meinem Verständnis heraus gibt es dafür keine fixe Lösung - Aber wir müssen uns auf den Weg machen, dass das Potential eines Unternehmens auf allen drei Ebenen weiterentwickelt wird: Unternehmen - Prozesse/Strukturen - Menschen An einem Gedanken-/Erfahrungsaustausch und Initiativen zu diesem Themen bin ich interessiert. Wollen wir gemeinsam dazu etwas unternehmen?
    Petra vor 2 Jahren auf 23.11.2016 10
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    pkopp@echt vor 2 Jahren
    Sorry für ein paar grammatikalische Schreibfehler im Eifer des Gefechtes. Ich hoffe, es ist inhaltlich trotzdem verständlich. :-)
    Gelöschter Nutzer vor 2 Jahren
    Ich glaube, wenn wir als Führungsverantwortliche Menschen für Veränderung begeistern wollen, müssen wir sie als erstes davon überzeugen, dass anders auch wirklich besser ist. Veränderung ist ja kein Wert an sich. Veränderung ist letztlich eine Reise, und wem das Reiseziel nicht gefällt, der steigt nicht ein. Ausschlaggebend ist also die schöne Aussicht. Dieses Begeistern kommt aber häufig zu kurz und wird durch ein knappes "wir haben keine Wahl" ersetzt. Aber würden Sie für ein "wir haben keine Wahl" in den Flieger steigen? Jedenfalls nicht mit Begeisterung.
    Danke jedenfalls für die Anregung - ich bin auch der Meinung, dass wir gemeinsam daran arbeiten sollten, Veränderung attraktiver zu machen. Interessant finde ich immer kurze Impuls-/Erfahrungsvorträge und anschließend eine lebendige Diskussion. Vielleicht kann die Kammer dafür den Rahmen schaffen.
    Gelöschter Nutzer vor 2 Jahren
    Und vielleicht kann man so etwas wie eine "Change - Best Practice"-Reihe draus machen. Beispiele von kleinen und großen erfolgreichen Veränderungsprozessen incl. der Erfolgsfaktoren als ganzheitliches "Role Model".
    pkopp@echt vor 2 Jahren
    Danke für Ihre gute Idee! Best practise finde ich prima - und mit Unterstützung der IHK als Plattform vielleicht auch darstellbar!
    Ihren Gedanken "der schönen Aussicht" möchte ich gerne nochmal aufgreifen, da mir ein realistischer Ansatz - auch im Sinne der Augenhöhe - wichtig ist:

    Wir wissen meist nicht, ob uns die notwendige Veränderung tatsächlich immer an das sichere Ziel führen wird. Wir wissen aber, dass Veränderung nötig ist, weil sich um uns alles verändert. Dieser Druck des "Verändern müssen" ist da, ob wir wollen oder nicht. Wir als Unternehmer können aber konstruktiv jeden Mitarbeiter, Kunden oder Lieferanten vertrauensvoll und wertschätzend dabei unterstützen "Veränderung zu wollen" und Veränderungsbereitschaft aufzubauen.

    Vielleicht lässt sich so auch eine Brücke zu Ihrem Ansatz bauen?
    Gelöschter Nutzer vor 2 Jahren
    Hallo Frau Kopp,
    Sie haben natürlich Recht, Veränderung ist unausweichlich. Mir ging es noch mal darum, für eine Kultur des halbvollen Wasserglases zu werben, und auch zu betonen, dass Veränderung kein Selbstzweck ist. Vielleicht hilft es oft schon, mehr zu differenzieren: Wenn wir uns zunächst mal auf das besinnen, was wertvoll ist (und Bestand haben soll), dann tun wir uns leichter mit den unausweichlichen Veränderungen.
    Linette von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Vielen Dank an Sie beide für diese Anregungen. Tatsächlich werden wir in der dritten Phase dieses OPEN IHK-Projekts gezielt nach Best Practice-Ansätzen für jene Themen suchen, welche Unternehmerinnen am meisten bewegen. Diesen möchten wir 2017 in verschiedener Art und Weise eine Bühne geben.

    Wenn ich es richtig verstehe, bewegt Sie vor allem as Thema Change Management im Unternehmen, oder?
    Gelöschter Nutzer vor 2 Jahren
    Von meiner Seite: Ja, genau - mit all seinen Facetten.
    pkopp@echt vor 2 Jahren
    Yep. Wobei man aufpassen muss, was jeder unter Change Management versteht. Ich spreche lieber von Organisationsentwicklung, weil das auch den Aspekt Mensch beinhaltet. Change Management wird gerne auch für rein "methodisch, technische Prozessoptimierung" benutzt iSv. Einführung von digitalen Prozessen o.ä.
    sambros vor 2 Jahren
    gerne steuere ich zu diesem Thema auch mehr aus der Augenhöhe-Community bei :-)
    Linette von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Das klingt spannend, Frau Ambros! Ich kenne das Projekt "Augenhöhe". Gibt es aus Ihrer Erfahrung Ansätze, die sich auf andere Unternehmen übertragen lassen? Und wenn ja, wie könnte man diese vermitteln bzw. für andere Unternehmen anwendbar machen?

    Vernetzung (offline)

    Frauennetzwerkveranstaltung zu der auch Männer eingeladen werden

    Ich würde es sehr gut finden, wenn zu Frauennetzwerkveranstaltungen auch Männer aus der Wirtschaft (aus unterschiedlichen Bereichen) eingeladen werden, um z.B. Projekte, die eigene Firma etc. vorzustellen. Es ist zwar nett, wenn wir (Frauen) ab und zu unter uns sind, aber es wäre mE. hilfreich, gerade bei so einer Veranstaltung auch einen Anknüpfungspunkt zur "Männerwelt" zu haben.
    Isabel vor 2 Jahren auf 16.11.2016 5
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    Gloria Schilling von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Liebe Frau Chardon, danke für Ihren Beitrag! Die Idee auch Männer mit hinzuziehen zu wollen finden wir sehr interessant. Das Thema wurde bereits in anderen Beiträgen auch schon erwähnt, weshalb es uns nun umso notweniger erscheint, mögliche Formate intern zu diskutieren.
    Gelöschter Nutzer vor 2 Jahren
    Das würde mich wirklich freuen, weil ich mich bisher - auch wenn das komisch klingt - immer ein bisschen wie ein Gast auf einer Party gefühlt habe, der sich am Buffet bedient, obwohl er gar nicht eingeladen war.
    barnett vor 2 Jahren
    Toller Vorschlag - vor allem weil wir lernen müssen, dass Frauen und Männer nur gemeinsam erfolgreich sein können. Es geht nicht um ein gegen- sondern um das miteinander.
    Elfi vor 2 Jahren
    Frauen sollten sich nicht nur auf Frauenveranstaltungen austauschen. Da haben Sie ganz recht. Und in fast allen Fachveranstaltungen und Netzwerken sind ohnehin Männer und Frauen vertreten und tauschen sich aus. Die IHK bietet z.B. mit dem Verband Deutscher Unternehmerinnen die Veranstaltungsreihe "Unternehmerinnen im Gespräch" an. Hier werden Unternehmerinnen sichtbar gemacht. Zu den Veranstaltungen dürfen natürlich auch Männer kommen - und kommen auch! Aus meiner Sicht haben aber auch Veranstaltungen oder Netzwerke, die sich nur an Frauen richten, ihre Berechtigung, solange eben Frauen zu wenig in den obereren Führungsebenen und als Unternehmerinenn vertreten sind, so lange Frauen gemeinsam an diesem Punkt arbeiten wollen.
    Sabine Rechmann vor 2 Jahren
    Reines Frauennetzwerken hat durchaus seine Qualität!
    Ich verschließe mich überhaupt nicht gegenüber Männern, hab auch hier zB mit den Rosenheimer Mediatoren ein hervorrandes gemischtes Netzwerk mit dem ich viel und regelmäßig zusammenarbeite, aber erfahrungsgemäß tauschen sich Frauen besonders über die "weiblichen Hürden" iM Berufsleben anders aus, wenn kein Mann mit auf der Veranstaltung ist.

    Nachhaltigkeit als EVP (Recruiting-Faktor)

    Nachhaltigkeit wie EHS & CSR
    Robert I. vor 2 Jahren auf 29.11.2016 2
    Linette von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Vielen Dank für Ihre Einreichung! Können Sie noch etwas konkreter werden, was Sie darunter verstehen und was die IHK hier für einen Beitrag leisten könnte?
    Gabriele Lüke von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Ja, den Ansatz finde ich auch interessant. Setzen Sie CSR selbst als Faktor der Arbeitgeberattraktivität ein? Und wenn ja, wie?

    Altersvorsorge für Selbstständige

    Austausch mit "Erfahrenen" oder mit Fachleuten ohne hintergründige Interessen
    Susanne vor 2 Jahren auf 01.11.2016 4
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    Linette von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Danke für Ihre Anregung. Haben Sie auch schon Ideen, in welcher From ein solcher Austausch organisiert werden könnte, sodass er möglichst vielen Unternehmerinnen zugute kommt? Als Präsenzveranstaltung oder Online-Angebot, oder vielleicht in einer ganz anderen Form?
    SusanneMoser vor 2 Jahren
    Guten Morgen Linette, aus meiner Warte ideal wäre eine "Auftaktspräsenzveranstaltung" mit allgemeinen Informationen (zutreffend für viele). Vermutlich wird es jedoch gehäuften individuellen Klärungsbedarf geben. Daher halte ich einen Online-Chat (o.ä.) zur Klärung von - häufig vertraulichen - Einzelanliegen für zielführend. Ich hoffe, dass Ihnen diese Ideen weiterhelfen? Sonst gerne nachfragen. Beste Grüße Susanne Moser
    Linette von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Danke für den Input, Frau Moser. Ich denke, das Thema "Altersvorsorge" im Rahmen einer Veranstaltung aufzugreifen, ist sicherlich kein großes Problem.
    Mit der speziellen Beratung hierfür ist es für uns schwieriger. Ich werde mich aber bei meinen Kollegen aus der Gründungsberatung kundig machen, ob es evtl. bereits unabhängige Stellen gibt, die diesen Service für Selbstständige anbieten. Dann könnten wir zumindest in unserer Gründungsberatung hierauf verweisen.
    Linette von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Wenn Ihnen das Thema akut unter den Nägeln brennt: Am 6. Dezember bietet die Intitiative Guide - Beratung für Existenzgründerinnen ein Seminar zur Altersvorsorge an. Mehr Infos finden Sie auf der Website der staatlich geförderten Beratungsstelle www.guide-muenchen.de/index.php

    Einfacherer Zugang zu Wagniskapital

    Gründerinnen von StartUps haben es ungleich schwerer an Wagniskapital zu kommen und die eigenen Ideen an Investoren oder Business Angel zu pitchen. Events, die beide Seiten zusammenbringen würden den Zugang zu Wagniskapital für StartUps Gründerinnen erleichtern. Denkbar wären "Speeddating" Events, Plattformen, oder StartUp Abende, auf denen StartUp Gründerinnen ihre Ideen unkompliziert pitchen & sich mit InvestorInnen austauschen können.
    Angela vor 2 Jahren auf 02.11.2016 2
    Elfi von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Wir haben zwar schon Gründerstammtische und andere Formate für Gründer, aber die Anregung finden wir eine gute Idee und werden ein entsprechendes Format auf alle Fälle umsetzen.
    Natanja Haim vor 2 Jahren
    Automatische Zusammenführung als Weiterentwicklung:

    Woher soll Frau das Investions-Kapitel nehmen?

    Guide – Ideengeber – Unternehmerin
    Woher soll Frau das Investions-Kapitel nehmen?

    Es gibt Menschen, die kein Investition-Kapital aufzuweisen haben aus den verschiedensten Gründen wie zum Beispiel die Sozialisation, unverschuldete Arbeitslosigkeit ect.
    Jetzt benötigt man natürlich in den meisten Fällen Investitions-Kapital.
    Natürlich kann man auf Investoren, Crowdfunding ect. zurückgreifen, doch gibt es Unternehmerinnen, deren Herz so stark für Ihr Unternehmen schlägt, dass sich diese nicht in eine finanzielle Abhängigkeit anderer Personen begeben wollen. Denn man gibt ja im gewissen Sinne einen Teil seines Mitspracherechtes ab was ja im übertragenen Sinne bedeuten kann, wie in einem Angestelltenverhältnis agieren zu müssen, bei dem oft die Ideen der Arbeitgeber also im unternehmerischen Sinne der Anteilseigner mehr Berücksichtigung findet als die eigenen.
    Auch kann man an Wettbewerben teilnehmen und einen Businessplan einreichen, um Unterstützung zu bekommen und ein gewisses Startkapital zu erwerben.
    Doch da hat eben auch nicht jeder die Chance durch den Selektionsprozess erfolgreich sein Ziel zu erreichen.
    Außerdem ist es nicht jedermanns Sache über diesen Weg sein Unternehmen zu gründen.
    Gehen wir also von einer Unternehmerin aus, die weiß was Sie will, Sie hat genügend Berufserfahrung gesammelt, hat eine super Idee und Verhandlungsgeschick und um Ihr Projekt umzusetzen fehlt Ihr einfach nur ein Startkapital.
    Was soll Sie tun?
    Da bleibt dann vielleicht nur noch sich einen Mäzen zu holen, der eine Person oder Personengruppe mit Geld unterstützt ohne eine direkte Gegenleistung zu empfangen? Oder wie sieht es damit aus eine Stiftung für Start-ups (gibt es das schon? Habe noch nicht dazu recherchiert) zu gründen (da braucht man dann aber auch wieder 50000 Euro Startkapital?
    Was meint Ihr? Was für Ideen habt Ihr, liebe Unternehmerinnen, noch dazu?

    Anerkennende und liebe Grüße
    Natanja Haim

    BarCamp

    Spontane Idee: Ein BarCamp für Unternehmerinnen. Eine erste Anregung für die konkrete Umsetzung könnte das BarCamp der Wirtschaftjunioren sein: wj-barcamp.de/
    Sofie vor 2 Jahren auf 03.11.2016 2
    Elfi von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Vielen Dank für Ihre konkrete Anregung. Wir bieten einmal mit dem Frauenkongress "Frauen in der Wirtschaft. ERFOLGREICH. VERNETZT." Unternehmerinnen und Managerinnen eine Plattform zum Austausch, zur Information und zur Positionierung. Ganz bewusst wechseln wir dabei die Formate. Das BarCamp-Format wäre durchaus denkbar. Unter welches Thema würden Sie denn die Veranstaltung gerne stellen?
    Sofie vor 2 Jahren
    Es kommt auf den Mut an. ;) Ich könnte mir vorstellen, es sehr offen zu halten. So unter dem Motto: "Voneinander lernen, miteinander erfolgreich sein!". Spannend wäre sicher - abweichend vom klassischen Barcamp an den Anfang eine spannende Keynote zu diesem Thema zu setzen, die durchaus provokativ sein kann.

    Marketing

    Kleine Marken

    Das Thema Marke hat bei kleinen Untenehmen in der Regel keine Priorität. Zu teuer und eigentlich nur was für Große, und ich hab doch schon ein Logo. Ich denke allerdings, dass sich besonders die Kleinen mehr Gedanken zu diesem Thema machen sollten, denn sie werden naturgemäß am leichtesten übersehen. Ohne Marke (und Markenbewusstsein) keine Sichtbarkeit und keine Attraktivität, auch und vor allem nicht im Netz. Letztlich ist ja  Marketing ohne Marke nur ting. Gibt es Vorträge, Workshops und Seminare zum Thema Marke, die sich gezielt an kleine Unternehmen richten? Wenn nicht, wären solche Initiativen eine gute Idee.
    Gelöscht vor 2 Jahren auf 18.11.2016 4
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    Elfi von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Sie greifen ein wichtiges Thema auf: Die eigene Marke. Ja, es gibt tatsächlich viele Angebote und viel Information rund um die Markenbildung. Die Idee, ganz gezielt Angebote für kleine Unternehmen zu machen, finde ich sehr gut und werde das auch gerne im nächsten Jahr aufgreifen.
    Hillmer vor 2 Jahren
    Das ist in der Tat sehr wichtig. Ich habe meine Marke vor 8 Jahren durchgeboxt und bin bis heute froh, diesen Schritt gegangen zu sein. Eine Marke prägt sich ein und wächst mit dem Unternehmertum!
    Jutta vor 2 Jahren
    Das hört sich sehr interessant an - bitte weiterverfolgen!
    Magy Soeldner vor 2 Jahren
    Guter Vorschlag! Ich finde auch interessant, wie man die Marke schützen kann, wenn sie erst einmal aufgebaut ist.

    Sir Karl

    Sir Karl Popper war ein österreichisch-britischer Philosoph, der eine in der Wissenschaft übliche Vorgehensweise auf den Kopf gestellt hat: Statt vor einer Veröffentlichung Argumente für ein Konzept zu suchen, muss man welche dagegen suchen. Und erst, wenn man trotz aller Anstrengung keine Gegenargumente findet, ist es ein gutes Konzept. Wie wäre es, wenn die IHK den Rahmen bildet für so etwas wie einen "heißen Stuhl"? Bevor ich als Unternehmerin eine weitreichende Entscheidung treffe, stelle ich diese Entscheidung zur Diskussion in einer Runde von Menschen, die zugeneigt sind, über Sach- und gesunden Menschenverstand verfügen und einem wirklich die Wahrheit sagen. Ein Format zur Lehrgeldreduzierung, sozusagen.
    Gelöscht vor 2 Jahren auf 11.11.2016 2
    Elfi von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Das ist ein sehr interessanter Vorschlag. Gerade Solo-Selbständige würden oft gerne ihre Ideen zur Diskussion stellen. Wie könnte denn der Rahmen für diesen "heißen Stuhl" aus Ihrer Sicht sein? Ein virtueller oder realer Austausch, eine feste Gruppe oder eine offene?
    Gelöschter Nutzer vor 2 Jahren
    Ich glaube, in jedem Fall ein realer Austausch, weil Empathie bei dieser Idee eine große Rolle spielt und diejenige, die sich in die Mitte traut, im wahrsten Sinn des Wortes Ansehen verdient. Und bei der Gruppe ist es vielleicht eine Mischung: So etwas wie ein kleines Kernteam, das je nach Entscheidung ergänzt wird durch 1 oder 2 Persönlichkeiten mit zum Thema passender Fachkompetenz, aber auch durch Menschen, die mit infrage stellen, um sich dann das nächste Mal selbst auf den heißen Stuhl zu trauen, weil sie gemerkt haben, dass die Gruppe Klarheit schafft und ehrlich zugeneigt ist. Wichtig ist auch, dass diese Idee nicht nur Solo-Selbständige adressiert, weil es gerade in größeren Unternehmen nicht immer einfach ist, jemanden zu finden, der einem ungeschminkt die Wahrheit sagt. ;-)

    Vernetzung online

    Groß denken - im Team gründen

    Aus meiner Erfahrung als Gründerin und Gründungscoach weiß ich, dass man im Team viel mehr erreichen kann. Gründerinnen stoßen schnell an ihre Grenzen, wenn sie allein ein Startup gründen. Der erste Skalierungsschritt ist passende Mitgründer zu finden. Zeit, um Netzwerkveranstaltungen zu besuchen, ist häufig knapp und auch nicht immer zielführend. Eine Lösung wäre ein digitales Portal, das Founder und Co-Founder zusammenbringt. Selbstverständlich müsste das Portal auch Gründern offen stehen, aber ich denke, den Gründerinnen würde es besonders helfen.
    Christine vor 2 Jahren auf 11.11.2016 4
    Alle 4 Kommentare anzeigen
    Elfi von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Vielen Dank für diesen Beitrag! In Gesprächen mit Unternehmerinnen und Gründerinnen wurden in letzter Zeit immer wieder Vorschläge diskutiert, die in diese Richtung gehen. Es gibt mittlerweile viele Plattformen für Unternehmen. Was würden Sie sich konkret von einer Plattform erwarten, die Ihnen persönlich weiterhelfen könnte? Spezifisch auf Ihre Branche zugeschnitten oder ganz offen? Eher zum Erfahrungsaustausch oder um Geschäftspartner oder Kunden zu finden?
    Sabine Rechmann vor 2 Jahren
    Für mich ist Teamarbeit und Netzwerken das Nonplusultra einer guten Unternehmensentwicklung.
    Als Anwältin und Mediatorin arbeite ich nicht nur in Bürogemeinschaft mit Kolleginnen sondern nutze meine diversen Seilschaften, um jederzeit eine Fachfrau oder Fachmann an der Hand zu haben.
    Christine vor 2 Jahren
    Ich denke da an eine Plattform "Mitgründer gesucht" für die Region. Darüber könnten Startupgründerinnen passende Mitgründer finden, die ihre eigenen Talente und Skills gut ergänzen. So kann ein Startup von Anfang an von den Netzwerken und Fähigkeiten mehrerer Team-Mitgliedern profitieren und hat viel mehr Skalierungspotenzial.
    Linette von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Es gibt ja bereits private Plattformangebote, die in eine solche Richtung gehen, wie etwa www.founderio.com/de (ehemals mitgründer.com). Hier können sich Gründungsteams finden. Leider weiß ich nicht, wie diese Plattformen in der Praxis angenommen werden. Kennen Sie diese?

    Role Model

    Unternehmerinnen halten Vorträge an Schulen oder Unis, um als Vorbild für junge Frauen zu fungieren

    Junge Frauen oder Mädchen brauchen Rolemodels. Mut, Tatkraft, Ausdauer und Professionalität nicht nur haben, sondern auch weitergeben. Erzählen, wie es war, als man sich selbstständig gemacht hat.Die Hürden, Tiefschläge und Erfolge und warum es sich wirklich lohnt, ein Wagnis einzugehen.
    Jasmin vor 2 Jahren auf 16.11.2016 4
    Alle 4 Kommentare anzeigen
    barnett vor 2 Jahren
    Rolemodels als Vorbildfunktion mit Werten, die auch eine konstruktive Fehlerkultur zu lassen - like!
    Gelöschter Nutzer vor 2 Jahren
    Darf ich mal ein bisschen kritisch sein? Role Model - ist das nicht wieder eins der vielen Buzz Words, die uns im Moment um die Ohren fliegen? Beim Orientieren an anderen (und sicher eindrucksvollen) Menschen verlieren wir all zu oft den Blick auf uns selbst - und übersehen, dass wir selbst schon eindrucksvoll genug sind. Ich fände es sehr entspannend, wenn wir statt "Ich will" öfter mal "Ich bin" sagen würden. Und verstehen Sie mich nicht falsch - Vorbilder sind natürlich inspirierend. Aber am Ende des Tages geht es doch darum, zu sich zu kommen und nicht zu Vorbild.
    Gabriele Lüke von OPEN IHK vor 2 Jahren
    Liebe Teilnehmende, ich finde diese Diskussion zwischen Ihnen sehr spannend. Auch ich denke: Jede Unternehmerin sollte Ihren eigenen Weg finden und gehen. Aber sind Role-Models wirklich schon verzichtbar? Wenn ich mir zum Beispiel die Medien anschaue, ist Wirtschaft nach wie vor noch sehr männlich. Die ZItatgeber im Wirtschaftsteil sind immer noch häufiger Männer als Frauen. Role-Models sind ja auch keine Kopiervorlage, sondern lediglich eine Ermunterung und Ermutigung. Und je früher Mädchen und junge Frauen ihnen begegnen - etwa auch in der Schule und der Uni -, umso eher finden sie ermutigt durch ihr Vorbild hoffentlich ihren eigenen Weg - vielleicht auch in ihr ganz eigenes Unternehmertum, Deshalb freuen wir uns in der IHK immer, wenn wir interessante Unternehmerinnen sichtbar machen können. Ich finde, wir brauchen sie noch.
    Sabine Rechmann vor 2 Jahren
    Das macht die Regionalgruppe des Deutsche Juristinnenbundes in München bereits seit Jahren erfolgreich an der LMU und anderen Hochschulen.
    Eine hervorragende Idee!
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