Unternehmerinnen gefragt!

Welche Themen brennen Ihnen als Gründerin und Unternehmerin unter den Nägeln? Was würde Ihnen nützen? Teilen Sie Ihre Ideen und entwickeln Sie gemeinsam Lösungen mit uns.

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Wie werden Ihre Ideen weiterentwickelt?

Aus den konkreten Ideen der ersten Phase haben wir drei ausgewählt bzw. zusammengefasst, an denen wir mit Ihnen in der jetzt startenden zweiten Runde von “Unternehmerinnen gefragt“ weiterarbeiten möchten. Unsere Wahl fiel auf gerade diese Ideen, weil sie viele Likes bzw. Kommentare bekommen haben, sie gut umsetzbar und nützlich sind und nicht nur einzelnen, sondern vielen Unterstützung geben.

Das sind unsere TOP 3:

  • Talenttausch- und Kooperationsbörse entwickeln
  • Unternehmerinnen als Role-Models einsetzen und Start-up-Clubs für Mädchen gründen
  • Frauen in der Digitalisierung sichtbar machen

Diese drei Ideen werden wir separat posten, um sie gezielt zusammen mit Ihnen weiterzuentwickeln. Bis zum 9. Februar geht es vor allem um konkrete Vorschläge zur Realisierung der Ideen. Auf die oder den aktivsten Ideenentwickler wartet nach Abschluss der zweiten Phase ein 500 Euro-Wertgutschein für die IHK Akademie München.

Wir sind sehr gespannt und wünschen Ihnen viel Spaß!

Ihr OPEN IHK-Team

    Frauen in der Digitalisierung sichtbar machen ‎

    In unserer Ideen-Phase merkten sie mehrfach an, dass die Digitalisierung eher eine ‎männliche Domäne zu sein scheint. Es gilt also auch die Bedeutung der Frauen in der ‎Digitalisierung herauszustellen. Wie könnte es funktionieren, die Digitalisierung als ‎Frauenthema sichtbar zu machen?‎
    vor 1 Jahr auf 09.01.2017 10
    Alle 10 Kommentare anzeigen
    Frau.Grimminger vor 1 Jahr
    In diesem Zusammenhang möchte ich die Digital Media Women erwähnen, die sich geranu um dieses Thema kümmern. www.digitalmediawomen.de/
    Sissi vor 1 Jahr
    Ich würde es prima finden, wenn im IHK Magazin, das ja eine tolle Reichweite hat und durchaus gerne und gut gelesen wird, 50 -150 Frauen aus der bayerisch, digitalen Szene mit einem Steckbrief vorgestellt werden.
    Gabriele Lüke vor 1 Jahr
    Liebe Sissi, gute Idee, so etwas haben wir auch im Hinterkopf ;.). Wir suchen bereits das Gespräch mit der Chefredakteurin und der Redaktion. Wir freuen uns auch über interessante Vorschläge. Wenn wünschen Sie sich als Porträts? Die Namen bitte aus Datenschuzugründen an meine direkte E-Mail: gabriele.lueke@muenchen.ihk.de Danke!
    inga.sandweg vor 1 Jahr
    Man wünscht sich Porträts von Frauen, die in der digitalen Welt erfolreich sind. Sie müssen nicht nur aus Deutschland sein, es dürfen auch internationalbekannte Frauen sein. Digitale-Welt ist ja international.
    Ich sende Ihnen gleich eine E-Mail mit den interessanten Unternehmerinnen, die vor allem der jungen Zielgruppe interessant sein können.
    Gabriele Lüke vor 1 Jahr
    Liebe Inga Sandweg, das freut uns, senden Sie die Mail sehr gerne direkt an meine oben genannte E-Mail. Wir behandeln die Namen vertraulich. Danke!
    Gloria Schilling vor 1 Jahr
    Wir freuen uns sehr darüber, dass wir bezüglich dieser Idee bereits konkret in die Umsetzung einer Maßnahme gehen können und mit Ihnen auf einem Nenner sind. Vielleicht gibt es ja neben dem IHK-Magazin noch weitere Vorschläge und Maßnahmen, um die Digitalisierung als Frauenthema sichtbarer zu machen?
    ClaudiaMünchen vor 1 Jahr
    Hallo zusammen! Mir geht es mehr darum, wie Frau sich überhaupt sichtbar machen möchte und welchen Weg sie dabei geht. Die Digitalisierung ist nicht mehr wegzudenken und damit ein höherer Druck digital sichtbar zu sein. Was meiner Meinung nach fehlt, ist ein Weiterbildungsangebot, das sich mit folgenden Fragen beschäftigt:
    Wie intensiv möchte/muss ich in der digitalen Welt überhaupt präsent sein? Was ist dabei meine persönliche Maxime (Akquise um jeden Preis? Marketingstrategien)? Wie baue ich ein Online-Business auf? Welche Tools brauche ich dafür (Plugins, Landingpages, digitale Organisation etc.)? Welche Kanäle sind für mich interessant? Was sind die neuen Trends und wo mache ich nicht mehr mit?
    Für mich wäre das ein Gemisch an Haltungsfragen und praktischen Umsetzungsstrategien.
    pkopp@echt vor 1 Jahr
    Hallo zusammen, ich würde mir wünschen, dass gerade Frauen, die weniger bekannt sind, eine Plattform erhalten, um sichtbar zu werden.
    Dafür - aber auch für die beiden anderen Themen- fände ich ein Mentorinneninitiative toll, in der gerade bekannte "Digital- Frauen" andere Frauen mit Supervision, Rat und Netzwerk unterstützen, in der digitalen Szene sich sichtbar zu machen. Da sind gerade Frauen untereinander viel schlechter als Männer. Voraussetzung ist dafür natürlich Eigeninitiative und konkrete Konzeptideen der Mentees, nicht Geschäftskontakte herzustellen!
    cordulal vor 1 Jahr
    Diese Idee gefällt mir ebenfalls sehr gut. Ich möchte inhaltlich zu dem Thema nochmals etwas sagen. Bei meinem Vorschlag ging es mir darum, den scheinbaren Gegensatz zwischen Frauen und der Digitalisierung als Männerthema aufzuheben. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass keine von uns um das Thema herumkommen wird und mich stört es, dass Männer uns auf diesem Feld weniger zutrauen, dass ich aber auch immer wieder erlebe, dass Frauen sich weniger zutrauen bzw. nur bestimmte Aspekte des Themas sehen, z.B. dass man die Mitarbeiter mitnehmen muss. Bei der Vorstellung der Frauen wäre mir wichtig, dass Beispiele dabei sind, die in typischen Männerdomänen erfolgreich sind, um dieses Bild zu verändern. Also Gründerinnen eines Startups mit einer digitalen Geschäftsidee, weibliche CIOs von erfolgreichen digitalen Unternehmen, Entwicklerinnen etc.
    AleVer vor 1 Jahr
    Ist es tatsächlich so, dass die Digitalisierung eher eine Männerdomäne ist? Ich empfinde es eher so, dass gerade Frauen sich vermehrt mit dem Thema tagtäglich beschäftigen. Selbst im Alltag - Thema Onlineshopping, Musik hören, digitale Kommunikation auf den unterschiedlichsten Kanälen, politisches Mitmach-Netz etc.... hier sind sowohl Frauen als auch Männer fleißig unterwegs.
    Und diejenigen, die sich mit dem Thema Onlinebusiness auseinander setzen, kommen hier noch mehr mit dem Thema Technik und automatische digitale Abläufe in Verbindung. In meinem Umfeld treffe ich auf mindestens genauso viele Frauen wie Männer. Und umso jünger die Zielgruppe, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der- oder diejenige auch vermehrt online unterwegs ist und sich mit dem Thema auseinandersetzt.
    Was mir schon eher auffällt ist, dass diejenigen, die meinen, keinen Draht zur Digitalisierung zu haben, vor allem an der eigenen Einstellung scheitern. (Und nicht daran, dass Männer Frauen weniger zutrauen- das halte ich persönlich eher für einen Glaubenssatz). Und das ist dann egal, ob es sich um das Thema "Digitale Transformation in Unternehmen" oder um die Digitalisierung im eigenen direkten (privaten) Umfeld handelt.
    Ich glaube auch nicht, dass es eine extra digitale Plattform nur für Frauen geben muss, um sichtbarer zu werden. Diese gibt es ohnehin schon zigfach. Am besten bestehende Kanäle wie Xing, Facebook, Instagram etc. nutzen, sich in Online-Gruppen/-Foren aktiv engagieren (es gibt ja auch reine Frauengruppen für diejenigen, die gerne hiermit starten wollen). D.h. Fragen stellen, wertvolle Tipps geben und dann so nach und nach sich an das Thema "Sichtbarwerden und Mehrwert schafften" herantasten.

    Unternehmerinnen als Role-Models einsetzen und Start-up-Clubs für Mädchen gründen

    In München und Oberbayern werden rund 30 Prozent der Unternehmen von Frauen ‎geführt oder mitgeführt. Das ist nicht schlecht – es könnten aber durchaus noch ein paar ‎mehr sein. Auch Sie haben immer wieder betont, dass die Idee des Unternehmertums so ‎früh wie möglich in die Köpfe junger Mädchen gepflanzt werden sollte. Wie könnte dieses ‎Vorhaben angegangen werden?‎
    vor 1 Jahr auf 09.01.2017 12
    Alle 12 Kommentare anzeigen
    Gelöschter Nutzer vor 1 Jahr
    Ein erster Schritt wäre aus meiner Sicht ein Pilotprojekt als „Leuchtturm“. Das ist organisatorisch gut zu schaffen, und man müsste im Anschluss nicht mehr selber Überzeugungsarbeit leisten, sondern könnte das gut den jungen Entrepreneurinnen überlassen. Ein sinnvolles Szenario ist eine virtuelle Firmengründung. Ein Startup, das auf die Stärken der jungen Clubmitglieder baut – und vielleicht etwas mit Digitalisierung zu tun hat, um gleichzeitig eine der anderen Ideen zu unterstützen. Als Patin / Role Model könnten wir sicher eine Unternehmerin gewinnen, die im Bereich Digitalisierung erfolgreich ist – und ich bin sehr gern als Mentor für die Kinder dabei, wenn es hilft. Um die etwa 8 Teilnehmer-Kinder für das Pilotprojekt zu finden, bietet sich eine Art Bewerbungsverfahren an: Die IHK beschreibt, was sie vor hat, und interessierte Kinder aus dem Raum München (macht es logistisch auch für die Eltern einfacher) können sich bewerben. Wenn viele qualifizierte Bewerbungen eingehen, entscheidet im Zweifel das Los.
    So, vielleicht genügt das erstmal als Diskussionsbeitrag, ich freu mich auf jeden Fall auf das, was sich da entwickeln wird.
    Eszter Debreczeni vor 1 Jahr
    Herr Blunk, wie immer...spot on, pragmatisch und inspirierend zur gleichen Zeit. Ich finde die Idee mit dem Pilotprojekt sehr gut. Ausserdem fällt mir noch ein, wenn wir über Digitalisierung reden, solche Unternehmen reinzubringen, die Digitalisierung und Diversity auf die Flagge gesetzt haben. Ich denke jetzt an meinen letzten Arbeitgebern zum Beispiel. Microsoft. Wir oder ab Januar besser gesagt, sie hatten auch tolle Programme im Rahmen "Digigirlz". Vielleicht gibt es Synergien. Vermitteln könnte ich auf jeden Fall.
    inga.sandweg vor 1 Jahr
    Die Idee finde ich gut!
    Bewerbungen finde ich nicht gut: Man soll eine Chance allen (!) geben, die Interesse haben und aus der Gruppe selber die Unternehmerinnen-Schülerinen aussuchen. Z.B. eine Gruppenaufgabe geben, so kann man feststellen, wer passt und wer Leidenschaft mitbringt.
    Bewerbungsverfahren dauert zu lange, nimmt sehr viel Zeit weg. Letztendlich werden sowieso die Eltern die Anschreiben schreiben. Und die, deren Eltern kein Interesse am Unternehmertum haben, sind dann benachteiligt!
    Linette von OPEN IHK vor 1 Jahr
    Ich könnte mir ein solches Format auch gut als eine Art Projekttag vorstellen. Das wäre gut gebündelt und man könnte verschiedene Stationen aufbauen, die das Thema Unternehmerinnen sein mit Spaß und verschiedenen Aktivitäten an die Schülerinnen heranträgt. Was meinen Sie? Ggf. könnte man mit Partnern zusammenarbeiten, wie Frau Debreczeni vorgeschlagen hat. Die Teilnahmehürde würde ich auch nicht zu hoch ansetzen. Ich denke, Mädchen auf das Thema neugierig zu machen und überhaupt das Berufsziel "Unternehmerin" für diese Zielgruppe spannend zu machen, wäre schon ein Erfolg.
    Gelöschter Nutzer vor 1 Jahr
    Ich habe grundsätzlich eine Bitte: Für mich ist es jetzt Zeit, Projektteams zum Anfassen (und persönlich kennenlernen) zu bilden und offline weiterzuarbeiten. Ich glaube, alles andere ist nicht effizient. Frau Heimrich: Ein Projekttag ist natürlich bei weitem nicht ausreichend, und sicher auch nicht nachhaltig. Ich freue mich, dass die IHK meine Idee ausgewählt hat, aber sie darf nicht verwässert werden. Und verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Gerne sollten wir die Diskussion fortsetzen, ich brauche dafür aber ein taugliches Kommunikationsformat. Eines, das Verständigung befördert - und für mich heißt das: Zusammensetzen.
    Der Kommentar von Frau Sandweg macht das Problem deutlich: Posts provozieren Missverständnisse, und wir schreiben alle viel, gestalten aber am Ende zu wenig.
    Bei aller Wertschätzung für das neue Format: Ich glaube, es ist jetzt die Zeit, ganz old school ins Gespräch zu kommen.
    Gloria Schilling vor 1 Jahr
    Lieber Herr Blunk, vielen Dank für Ihre Anregung sich auch offline auszutauschen. Tatsächlich planen wir ein Offline-Austausch zum Ende der zweiten Phase, um den weiterentwickelten Ideen dann einen Feinschliff zu verpassen und sie nochmals zu konkretisieren. Der Termin wird zeitnah kommuniziert. Bitte verstehen Sie die Weiterentwicklung Ihrer Ideen nicht als Verwässerung. Ihre Idee war bzw. ist ein toller Ansatz und wir möchten der gesamten Community im Rahmen der zweiten Phase die Möglichkeit geben, die Idee von verschiedenen Standpunkten aus zu beleuchten. Nur so kann die Idee am Ende als ein Gesamtprodukt unserer Plattform verstanden werden.
    inga.sandweg vor 1 Jahr
    Zum Thema: Wie man früh wie möglich ein unternehmerisches Denken in die Köpfe junger Damen einpflanzt:

    Online/ Youtube-Vorträge, Interviews (Youtube Channel) von erfolgreichen Unternehmerinnen, die erzählen wie sie das erreicht haben.
    inga.sandweg vor 1 Jahr
    Ich kann mir es auch gut vorstellen, Instagram als Kanal für junge Mädchen zu verwenden, wo unternehmerisches Wissen weitergegeben wird.
    Linette von OPEN IHK vor 1 Jahr
    Sehr gute Idee, Frau Sandweg. Ich denke, es sollte auf jeden Fall eine Verknüpfung mit sinnvollen Social Media-Kanälen geben. Das macht das Wissen auch später noch abrufbar und beschränkt es nicht auf Ort und Zeit. Das hätte auch für uns als IHK einen dauerhaften Mehrwert, da wir auch immer wieder darauf verweisen können.Ich könnte mir da gut, eine kleine Serie vorstellen. Wo Unternehmerinnen von ihren Erfahrungen in der Phase der Gründung berichten. Die Herausforderung wird sein, dass entsprechend aufzubereiten und dann letztlich auch die interaktive Komponente miteinzubringen.
    Gloria Schilling vor 1 Jahr
    Als kurze Zusammenfassung: Pilotprojekt mit virtueller Firmengründung, Projekttage und Social-Media-Kanäle - dies sind die bisherigen Ansätze zur Weiterentwicklung der ursprünglichen Idee. Gibt es noch weitere Richtungen oder aufbauende Vorschläge, um (spätestens im Workshop) weitere konkrete Maßnahmen ausarbeiten?
    pkopp@echt vor 1 Jahr
    Wie wäre es mit einem Orientation Center für Mädchen, in dem sie in Arbeitssessions (ähnlich einem Rundlauf) sich zu verschiedenen Unternehmens-Themen und -Aufgaben ausprobieren können? Bei Interesse erzähle ich dazu gerne mehr am 2. Februar.
    Gelöschter Nutzer vor 1 Jahr
    Hallo Frau Schilling, wie schon telefonisch angekündigt kann ich am 2. Februar leider nicht dabei sein. Ich hab die Nachricht vom geplanten Workshop erst heute über Ihren E-Mail-Reminder bekommen und kann leider einen lange geplanten Termin mit einem meiner Mentees nicht verschieben. Tut mir leid, ich wäre gern dabei gewesen. Zum Ablauf des Workshops fällt mir aber noch etwas ein: 2 Stunden für 3 Themen ist nicht viel - um die Erwartungen nicht zu enttäuschen, sollte vielleicht jetzt schon ein 2. Treffen angedacht werden, bei dem es dann um belastbare Ergebnisse geht.

    Talenttausch- und Kooperationsbörse entwickeln

    UnternehmerInnen tauschen ihre Fähigkeiten und ihr Know-how, um sich so zu ‎unterstützen. Die Verrechnungseinheit ist Zeit. Die eine gibt z.B. 1,5 Stunden und berät ‎eine andere zur Erstellung einer Website, die andere schreibt Marketingtexte, die dritte ‎bietet Tipps zur Buchhaltung an. Wie könnte eine solche Börse aussehen? ‎
    vor 1 Jahr auf 09.01.2017 20
    Alle 20 Kommentare anzeigen
    Eszter Debreczeni vor 1 Jahr
    Erstmal freue ich mich sehr dass diese Idee weiterentwickelt wird. Ich werde auf jeden Fall weitere Gedanken machen, jetzt reise ich aber weg für eine Woche und werde keine Möglichkeit haben, sehr viel beizutragen. Wollte nur Bescheid sagen, dass ich selbstverständlich dabei bin und inzwischen würde ich mich über Ideen von anderen sehr freuen.
    inga.sandweg vor 1 Jahr
    Männer haben ja seit Jahrhunderten Clubs / Burschenschaften, wo sie sich lebenslänglich gegenseitig unterstützen. Man könnte es ähnlich gestalten. Sie haben sich ja über die Jahrhunderte hinweg, beweisen.
    Sie funktionieren aufm Mitgliedschaftsbwitragbasis. Die Beitragshöhe soll vom Gehalt abhängig sein und dazu noch auf Spenden von erfolgreichen Mitgliederinnen basieren.
    Die Studentinnen sollen vom Mitgliedsbeitrag befreit werden. Es soll nicht nur Online-Portal sein, sondern im echten Leben stattfinden.
    Die Leistungen sollen kostenlos sein, basierend auf Geben und Nehmen.
    Die Mitgliedschaft soll lebenslänglich sein.
    Linette von OPEN IHK vor 1 Jahr
    Liebe Frau Sandweg, ein interessanter Gedanke. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass ein Mitgliedsbeitrag gleich zu Anfang eher abschreckend wirken könnte.
    Was ich allerdings gut finde, ist der Ansatz, die Börse erstmal "offline" zu starten. Wir suchen ja speziell auch nach Lösungsansätzen, die schnell in die Umsetzung gehen können, um einen ersten Testlauf zu starten. Die Programmierung einer Online-Plattform wäre daher eher eine längerfristige Angelegenheit.

    Kennen Sie ähnliche Formate, von denen man als Best Practice-Beispiel lernen könnte?
    Jutta vor 1 Jahr
    Tauschbörsen, die es für alle möglichen Dinge bereits gibt, arbeiten mit einer Art "Währung", d.h. man erhält für eine Leistung eine definierte Anzahl von Talern oder Punkten. Diese kann man dann für eine andere Leistung wieder ausgeben. Das funktioniert über online-Plattformen. Wenn es hier eine offline-Form sein soll, benötigt man trotzdem eine Stelle, die das Ganze verwaltet.
    Oder sollte alleine die Zeit die Währung darstellen - dann wäre z.B. das Erstellen eines Textes (was länger dauert) mehr wert als Tipps für Kommunikation o.ä.
    Ich möchte noch ein anderes Prinzip in die Runde werfen: das Pay-What-You-Want-Prinzip - unkonventionell, pragmatisch und sozusagen "unkontrolliert". Wäre das eine Idee - jeder zahlt, was es ihm wert ist?
    inga.sandweg vor 1 Jahr
    Meiner Meinung nach, Profit in so einer "Beziehung" darf nicht auf der ersten Stelle stehen. Ob das Onlinemoney oder Offline-Money. Die Unternehmerinnen brauchen ein Netzwerk, das langfristig ist und auf Vertrauen und Geben basierend.
    Es darf natürlich nicht ausgenutzt werden. Die Ausnutzung vermeidet man dadurch, dass man die Mitglieder aufnimmt, die am Geben interessiert sind.

    Profit soll man nicht von Kollegen (eigenen Mitgliedern), sondern von Kunden machen.

    Wenn man am Anfang wenig Mitglieder hat, ist es einfacher die Stärken zu definieren und sie zu nutzen.

    Wenn Sie wirklich ans bezahlen denken, dann kann man es gut durch die kleine Mitgliederbeiträge lösen.

    Man soll ja unternehmerisch denken: Wenn ich einem Sartup das CI: Logo, Briefpapier etc. kostenlos gestalte, erwarte ich, dass der zufriedener Unternehmer mich als Dienstleister in seinem Kreise wirbt. So entstehen zahlungsfähige Kunden.


    Wenn es sich um kurzfristige Bezihungen handelt, dann reicht es am Anfang einer Vortagsreihe.
    Als Marketingexperte kann man sein Wissen in so einer Art "Vorträge" vermitteln, die z.B. in IHK-Räumlichkeiten und dann paar Kontakte für einen Copyrighter, Designer und Programmierer vermitteln. Dort die Unternehmerinnen verhandeln die Preise und Dienstleistugen selber.

    Die Idee, dass man erstmal Punkte sammeln, bevor man Dienstleistungen nutzen kann, ist nicht Ideal. Man will ja ein Unternehmen gründen und Geld mit einer Idee verdienen. Stattdessen muss man sich damit beschäftigen, wie man Punkte sammelt...


    Eine Freelancer-Online-Plattform, wo man gegen Geld Programmierer, Designer und Art Director findet, gibt es ja viele schon. Man hat eine Idee, postet sie online und findet die Dienstleister. Fertig.
    inga.sandweg vor 1 Jahr
    Statt Mirgliederbeträge kann man nach Partnern suchen. Es gibt bestimmt große Unternehmen, die Frauen unterstützen wollen.
    Jutta vor 1 Jahr
    Ja, prinzipiell sehe ich das auch so - es geht nicht um Profit, sondern um die gegenseitige Unterstützung. Die Idee einer Art Vortragsreihe finde ich gut - die IHK bietet z.B. Räume an und dort finden zu bestimmten Themen Impulsvorträge mit Diskussion und Tipps statt.

    Wenn es dann aber um konkrete Leistungen zwischen den Frauen geht (Talenttauschbörse) sollte es m.E. schon einen Modus geben, wie man tauscht. Heisst: wenn ich eine Dienstleistung nutze, "muss" ich auch etwas geben. Nach meiner Erfahrung (sowohl mit Netzwerken, die auf Empfehlung als auch auf reinem Good-will basieren) ist das für ein Funktionieren wichtig.

    Und nochmal zur Erklärung: Pay-what-you-want-Prinzip heisst: ich nutze eine Dienstleistung und gebe das, was es für mich wert war / ist. Gibt es manchmal im Restaurant/Hotelbereich mit guten Erfahrungen. Aber vielleicht passt das nicht zu einer Tauschbörse.

    Vielleicht müsste man auch erstmal definieren, welche Leistungen getauscht werden können? Es ist ein Unterschied, ob es um "kleinere" Sachen geht (Beratung / Tipps) oder um "größere" (Erstellung eines Logos o.ä.).
    Linette von OPEN IHK vor 1 Jahr
    In der ursprünglichen Idee aus Phase 1 ging es bei der Börse vor allem um Erfahrungsaustausch/Beratung als um konkrete Dienstleistungen, wie Logoerstellung etc. Es geht also eher in die Richtung "Mini-Mentoring".
    Die Idee war von Frau Debreczeni und ist nach wie vor auf der Plattform unter "Themen benennen" zu finden.Diese "Börsen-Treffen" unter ein Thema zu stellen und mit einem oder mehreren Kurzvorträgen von Unternehmerinnen zu verbinden, finde ich gut. Wir werden ab Februar nach Best Practice-Ansätzen von Unternehmerinnen suchen. Die besten könnte man sicherlich auch für einen solchen Vortrag gewinnen. Ich könnte mir auch einen regelmäßigen gemeinsamen Frühstückstermin für die Börse gut vorstellen.
    inga.sandweg vor 1 Jahr
    Frühstück oder Abendessen. Unter uns gibt es bestimmt nebenberufliche Unternehmerinnen, die sich nur am Abend oder am WE Zeit haben.
    Linette von OPEN IHK vor 1 Jahr
    In welchem Turnus wäre so etwas aus Ihrer Sicht sinnvoll?
    Eszter Debreczeni vor 1 Jahr
    Liebe Community - super, dass es schon konkrete Ideen gibt. Ich glaube mittel und langfristig an die Idee Online Platform, aber ich verstehe dass wir "sanft" anfangen sollten. Ich finde die Zeit als "Money" immer noch am besten. Man braucht zuerst nichts anderes, als eine zentrale Kontaktperson oder irgendetwas sehr simples (zum Beispiel ein Mailbox)- Angebote bzw. Nachfragen zu sammeln, und an Interessierten weiterleiten.
    Die Angebote bzw. Nachfragen könnte man in persönlichen Tauschtreffens bzw. via email sammeln.
    Ein Tauschtreffen könnte man durch ein Business Frühstück oder wie früher schon erwähnt, mit einem kurzen Vortrag, best Practice Sharing, Inspirations Talk etc. verknüpfen. Nachher könnten sich die Leute vorstellen, ihr Angebot und Nachfrage präsentieren. Es kann auch ganz simple sein: man brauchte 1 Stunde von einer schon aktiven Gründerin als Inspiration.
    Ich würde sowas monatlich machen.

    Ich kopiere hier paar links von der Tauschinitiative von unserer Gemeinde: paar Ideen konnte man hier gerne nehmen.

    ttg.talentering.de/

    www.merkur.de/lokales/ebersberg/grafing-talentetausch-fast-gelben-seiten-4814155.html
    Gloria Schilling vor 1 Jahr
    Es ist beeindruckend, wie schön sich diese Idee bereits weiterentwickelt hat. Unseren geplanten Workshop in der nächsten Woche können wir prima dafür nutzen, um z.B. das erste Treffen zu planen und auch um das Online-Format noch weiter zu diskutieren. Gibt es noch weitere Ideen und Ansätze? Es ist ja noch ein bisschen Zeit und wir bleiben natürlich gepannt!
    Linette vor 1 Jahr
    Den Gedanken aus Frau Debreczenis Artikel würde ich gerne noch festhalten: Es sollte eine Liste/Übersicht über die angebotenen oder gesuchten Tätigkeiten geben. Das hilft sich im Vorfeld zum Treffen schon einen Überblick über die gebotenen Leistungen zu verschaffen. So etwas lässt sich dann sicherlich auch digital darstellen, über Online-Kanäle, die schon vorhanden sind (z.B. Mailverteiler, IHK-Seite, Meetup-Gruppen, Xing o.ä.)Außerdem könnte man als eine Art "Quittung" eine Zeitguthaben-Karte einführen. Dann würden empfangene und erhaltene Leistungen ganz einfach quittiert und jeder kennt seinen Zeitguthaben-Stand.
    Eszter Debreczeni vor 1 Jahr
    Hallo Frau Schilling, in welcher Form stellen Sie sich nächste Woche mit der Idee weiterzufahren? Moderieren Sie den Prozess da, sollte ich dazu was vorbereiten? Klar, bis dahin können wir noch neue Ideen sammeln. Ich bin definitiv dabei!
    Eszter Debreczeni vor 1 Jahr
    Zum Talentring weblink: es scheint - mindestens bei mir - etwas nicht zu funktionieren. Wenn ich einen funktionierenden Link einfüge - wird das Ende irgendwie von dem Platform hier abgekürzt, und geht wieder nicht.Ich schlage vor in die Suchmaschine "Talenttausch Grafing" reinzuschreiben, dann kommt man so besser auf die Seite.
    Eszter Debreczeni vor 1 Jahr
    @Frau Heimrich, ich bin bei Ihnen. Das macht viel Sinn. Auf der Grafinger Talent Ring Web gibt es auch ein Folder für Dokumente: da gibt es auch Vorlagen für Zeitabrechnung. Ich könnte die Seite ein bisschen tiefer erkunden, um Best Practice Möglichkeiten zu finden.
    Gelöschter Nutzer vor 1 Jahr
    Wichtig für den dauerhaften Erfolg von Talenttausch scheint mir im wahrsten Sinn Wert-Schätzung zu sein. Also nicht nur Zeitabrechnung, sondern auf beiden Seiten auch konkrete Wertvorstellungen. Die sind naturgemäß beim Anbieter oft anders als beim Nachfrager - in jedem Fall braucht es Bewusstsein an diesem Punkt, damit man Wert kommunizieren kann und beide Seiten zufrieden sind
    Eszter Debreczeni vor 1 Jahr
    @Herr Blunk - Ja, sehr guter Punkt. Ich denke, mit Zeit und konkrete Suchanfrage bzw. Angebot kann man gut starten. Dann stellt sich sowieso raus, nach der gemeinsamen ZEIT :) ob es dann den Erwartungen entspricht. Hier geht es sowieso eher - wie schon früher erwähnt wurde - um Mentoring, Inspiration, Neue Perspektive, frische Sichtweise...etc. als Dienstleistung. Aber es muss von vorne klar sein, da bin ich bei Ihnen - klare Kommunikation was die Tauschbörse ist und was nicht, was das Angebot beinhaltet und was nicht - ist auf jeden Fall sinnvoll.
    pkopp@echt vor 1 Jahr
    Tolle Idee. Ich würde das in konkrete Themenfelder unterteilen, die für Unternehmerinnen relevant sind (Bsp: Administration Unternehmen wie Buchhaltung,....) und das tatsächlich wie eine Börse aufbauen. Damit es keine versteckte Werbeplattform wird, muss jeder "Anfragende" auch konkret einen/mehreren Bedarf als Gegenleistung benennen und in der jeweiligen Rubrik kennzeichnen, damit es auch für den möglichen "Kooperationspartner" auffindbar ist. Vom Umfang her kann das von einem Ratschlag bis zu einer konkreten Arbeitsleistung reichen. Das sollten die "Partner" dann selbst ausmachen denke ich.
    pkopp@echt vor 1 Jahr
    Noch ein zweiter Gedanke dazu: als zusätzliches Angebot würde sich hier auch ein IHK Unternehmerinnen Barcamp prima eignen, das z.B. einmal jährlich stattfindet. Hier könnten in den Sessions Angebote gemacht werden, auf die dann die Teilnehmer zugreifen können wie z.B: eine Session zum Thema "Erfahrungsaustausch für erfolgreiche Maßnahmen zur Kundenakquisition". Jeder Session-Veranstalter hat ja im Gegenzug dann auch die Chance wiederum andere Sessions zu besuchen. Das wäre kein 1:1 Austausch und würde gleich mehreren Unternehmerinnen Zugang zu hilfreichen Themen ermöglichen.

    Testprojekte mit Kollegen aufsetzen

    Man könnte kleine Testprojekte (nach außen nicht sichtbar) aufsetzen und mit gemischten Teams laufen lassen. Die Teams könnten ruhig bereichsübergreifende sein (z.B. durch Losverfahren ermittelt). Dann würde man als Neu-IHKler auch Kollegen aus dem Haus noch besser kennenlernen.
    vor 1 Jahr auf 20.10.2017 1
    Karen Tittel von OPEN IHK vor 1 Jahr
    Testprojekte können jederzeit aufgesetzt werden. Kommt einfach mit euren Ideen auf uns zu.
    Es gibt noch keine Vorschläge, seien Sie der erste!
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