Unternehmerinnen gefragt!

Welche Themen brennen Ihnen als Gründerin und Unternehmerin unter den Nägeln? Was würde Ihnen nützen? Teilen Sie Ihre Ideen und entwickeln Sie gemeinsam Lösungen mit uns.

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Inhalt

Die Entscheidung ist gefallen: Das sind unseren 12 besten Role Models!

Nicht nur hinter großen Namen verbergen sich wahre Vorbilder. Im Gegenteil! Inspirierende Role Models begegnen uns oft im Alltag: auf dem Weg ins Büro, beim Afterwork-Treffen oder im Bekanntenkreis, häufig ohne dass es uns bewusst ist.

Umso mehr freut es uns, dass wir mit unserer Kampagne „Unternehmerinnen gefragt!“ und Ihrer Hilfe einige dieser Role Models entdecken und sichtbar machen konnten!

Die Auswahl fiel nicht leicht, doch die folgenden Unternehmerinnen haben mit ihrer Vorstellung die Jury überzeugt. Jede Einzelne hat uns auf ihre Art beeindruckt, darum präsentieren wir alle zwölf noch einmal gesondert an dieser Stelle.

Ergänzt haben wir die Porträts um ein kurzes Statement unserer Jury, was gerade diese Dame aus Sicht der Jury zu einem echten Role Model für andere macht.

Viel Spaß beim Lesen und Inspirieren lassen!



    Erfolgreiche Unternehmensführung aus Leidenschaft

    Mein Name ist Lydia Morawietz, ich gründete 1985 mein Unternehmen im Bereich Business Center. Für mich als junge Frau damals die ideale Geschäftsidee für kleine Unternehmen und vor allem für Gründer.
    In den USA waren zu diesem Zeitpunkt Business Center bereits erfolgreich auf dem Markt vertreten. Nur in Deutschland kam die Idee nicht so richtig bei den Unternehmen an.

    Ich hatte nicht nur einmal den Gedanken, alles hinzuwerfen. Doch der Glaube an meine Idee und mein Wille haben mich dann doch immer wieder motiviert weiter zu machen.

    Und heute bin ich sehr froh, dass ich nicht aufgegeben habe, denn heute sind Business Center ein fester Begriff in der Wirtschaft .

    Nach wie vor bin ich begeistert von meinem Business und von der Vielseitigkeit, die diese Branche bietet. Als Büro- und Sekretariatsdienstleister hat man die ideale Plattform für zusätzliche Dienstleistungen und so ist auch die Idee des Senioren-Service entstanden.

    Warum nur StartUps und kleine Unternehmen betreuen. Auch ältere Menschen benötigen einen Service wenn es um ihre Korrespondenz, ihre Post oder Bankangelegenheiten geht - war die Idee.

    Und schon war die nächste Geschäftsidee geboren. Ähnlich zum Start vor 30 Jahren, alle finden die Idee wunderbar, doch so ganz einfach umzusetzen ist sie dann doch nicht. Also wieder eine Herausforderung.

    Mittlerweile habe ich einen sehr guten Kontakt zu einer Gründerin und es ist die Gründung eines "Reisebüros für Senioren" im Gespräch.

    Ich freue mich auf diese neue Richtung und wünsche mir zusammen mit der Gründerin den Bereich Senioren-Service noch weiter nach vorne zu bringen.

    Lydia Morawietz
    vor 5 Monaten auf 08.03.2017 1

    Linette von OPEN IHK vor 4 Monaten
    Unsere Jury sagt:
    ‎„Lydia Morawietz besticht durch die Offenheit gegenüber neuen Ideen, durch ein gutes Gespür für ‎Trends und Marktentwicklungen – so entwickelt sie ihr Unternehmen bereits seit mehr als 30 ‎Jahren nachhaltig und erfolgreich weiter.“‎

    Einfach machen, den eigenen Weg gestalten!

    Ich bin Julia Köberlein, Mitgründerin und Geschäftsführerin der Kontextlab GmbH aus München. Unser Team besteht aus 10 hellen Köpfen.

    :Geschäftsfeld:

    Die Kontextlab GmbH vermittelt komplexe Informationen mittels digitaler, interaktiver, dreidimensionaler Wissenslandkarten. Dafür haben wir eine SaaS-Plattform entwickelt, mit der wir das Hintergrundmagazin www.derkontext.com publizieren und sowohl die Software lizenzieren als auch Beratung und Umsetzung für die Kommunikation von Informationskomplexen anbieten.

    :Herausforderung:

    Große Informationskomplexe, wie etwa politische Themen (Krieg in Syrien, Energiewende, Populismus, Freihandel), Organisationstrukturen oder wissenschaftliche Studien sind schwer zu kommunizieren und zu begreifen. Sie werden meist linear vermittelt: Bücher, Artikel, normale Websites. In ihrer Struktur sind Informationen jedoch vernetzt – der Mensch denkt und begreift vernetzt. Die Herausforderung besteht darin, große Informationskomplexe bestmöglich zu kommunizieren, ohne zu vereinfachen, zu boulevardisieren, ohne Information wegzulassen und dabei möglichst jedem Leser einen idealen Zugang zu schaffen.
    Die Herausforderung bestand neben der Entwicklung einer digitalen Lösung sowie der notwendigen Finanzierung auch darin, diese völlig neue Möglichkeit in der digitalen Informationsermittlung bezüglich Usability sowie Zahlungsbereitschaft zu beweisen und darüber hinaus insbesondere Sichtbarkeit zu schaffen.

    :Lösung:

    Erst konzipierte ich die digitale Vermittlungslösung, die interaktives Eintauchen in Wissenslandkarten ermöglicht. Parallel gründete ich das Hintergrundmagazins „Der Kontext“. Es wird seit Mai ’16 publiziert und vermarktet. Seit Juli ’16 wird die Software lizenziert (u.a. Vereinte Nationen).
    Um das Magazin und die Software zu realisieren und bekannt zu machen, erlangte ich 3 Gründungsförderungen, führte ein erfolgreiches Crowdfunding durch, baute ein interdisziplinäres Team auf, schuf 2 Marken, trat auf 30 Veranstaltugen auf, wurde für Radio & TV interviewt, entwickle das Marketing, vernetze mich mit Führungspersonen aus Konzernen, gewann den VisionAward16 und wurde in 60 Presseartikeln erwähnt.
    Seit der Gründung ’15 habe ich sehr viel Erfahrung in Sichtbarkeit, Lean-Startup (2. Platz Lean Startup Award ’15), Produktentwicklung, Teambuilding und Finanzierung gesammelt, die ich sehr gerne weitergebe. Ich will Mut machen das scheinbar Unmögliche anzupacken und Lösungen zu finden.
    vor 5 Monaten auf 08.03.2017 1

    Linette von OPEN IHK vor 4 Monaten
    Unsere Jury sagt: ‎„Julia Köberlein beeindruckt mit einem innovativen technologischen Ansatz zum Wissenstransfer– ‎sie steht zudem für eine spannende Gründungsgeschichte: Zur Finanzierung nutzte sie das ‎innovative Instrument des Crowdfundings.“‎

    Diversity _ Nachhaltigkeit _ Leidenschaft

    Why Consult _ international management consulting
    www.why-consult.com

    Mein Name ist Begonia Merayo und ich bin Gründerin und Inhaberin von Why Consult, mit Sitz in München.

    Mit über 18 Jahren internationaler Führungserfahrung im Brand Management habe ich mich für meine Selbständigkeit als Beraterin 2011 entschieden und meine Markenkompetenz für Menschen und Organisationen einzusetzen.

    Heute ist Why Consult ein internationales Geschäftsnetzwerk spezialisiert auf Personalberatung, Diversity Management und Rekrutierung im technischen Bereich.
    Ich berate das Senior Management im Hinblick auf die Gewinnung und langfristige Bindung internationaler und weiblicher Talente und begleite die Kandidaten auf den Weg zum professionellen Wachstum in einem vielseitigen Umfeld.

    Herausforderung

    Organisationen sind aktuell mit den Megatrends wie Digitalisierung und Mobilität beschäftigt. Industrie 4.0, Digitale Transformation, Demografischer Wandel sind Begriffe, die eine neue Dynamik in Bewegung setzen. Viele Unternehmen suchen eher kurzfristige Lösungen, um weiter zu operieren ohne große Veränderungen einzugehen. Nur ein Beispiel: Aufgrund des Fachkräftemangels sind Unternehmer plötzlich offen, internationale Mitarbeiter zu rekrutieren. Häufig wird jedoch nicht bedacht, welche Auswirkungen die Internationalisierung eines Teams auf die Unternehmenskultur und Strategie haben, und wie das Unternehmen seiner eigenen Verantwortung gerecht werden kann, diese neuen Fachkräfte langfristig zu integrieren. Nicht selten wundern sich die Unternehmer, Personalleiter und Kollegen im Nachhinein, warum der hoch qualifizierte neue Mitarbeiter hinter den erwarteten Leistungen zurückbleibt.

    Lösung

    Vielfalt fördert Innovation und schafft Motivation
    Als gebürtige Spanierin, als Frau und als Führungskraft in international tätigen Unternehmen kenne ich beide Seiten und weiß, welche große Chancen vielseitige Teams bieten und welche Unterstützung ausländische und weibliche Fachkräfte benötigen, um sich mit ihrem ganzen Potential für das neue Unternehmen einzusetzen.
    Meine Mission
    Ich setze mich für Diversity in Unternehmen ein als Zukunftsschlüssel für mehr Innovation und Wachstum.
    Mein Anspruch ist es für jede Stelle den genau passenden Mitarbeiter zu finden _ ob in München oder in Madrid _ und langfristig weiterzuentwickeln. Nachhaltig.
    Leidenschaft bedeutet Freude und Engagement. Der Erfolg meiner Kunden und der Erfolg meiner Kandidaten im neuen Berufsumfeld ist meine Leidenschaft.

    Dieses Jahr setze ich meinen Weg fort und arbeite zusammen mit meinen internationalen Partnern an der Gründung eines professionellen Netzwerkes zur Karriereförderung von Frauen in MINT-Berufen. Dabei möchte ich weibliche Talente in Technik-Berufen mit deutschen Unternehmen verbinden; Frauen fördern, vernetzen und inspirieren; Unternehmen beraten und auf den Weg für mehr Vielfalt begleiten.
    Die Zukunft wird immer technischer, und hoffentlich auch weiblicher und internationaler
    vor 5 Monaten auf 08.03.2017 1

    Linette von OPEN IHK vor 4 Monaten
    Unsere Jury sagt: ‎„Indem sie Unternehmen bei der internationalen Rekrutierung und Integration von vor allem ‎Frauen in technischen Berufen mit Führungsqualitäten unterstützt, setzt Begonia Merayo ein ‎Zeichen für Internationalität und Diversity und besetzt mit Leidenschaft, Begeisterung und großem ‎Know-how zwei Felder, die heute und in Zukunft für Unternehmen immer wichtiger werden.“‎

    Mehr Frauen in Führung!



    Isabelle Hoyer
    Co-Founder „We Are PANDA“ und Geschäftsführende Gesellschafterin PANDA GmbH
    Sitz: Mering b. München
    Teamgröße: 6 Personen
    www.we-are-panda.com" target="_blank
    Frauen in Führungspositionen sind so selten wie Pandas - WE ARE PANDA will mehr von dieser Spezies! PANDA ist Initiative und Event-Reihe für (mehr) Frauen in Führung. 2013 gegründet, bringt PANDA ambitionierte, talentierte und schlicht großartige Frauen für Vernetzung, Austausch und Weiterentwicklung rund um das Thema Leadership zusammen. Neben branchenübergreifenden Events und Specials für Juristinnen, Digital- und Automobil-Expertinnen ist ein bereits 800 Führungsfrauen umfassendes Netzwerk entstanden.
    Herausforderung
    Auch wenn Deutschland, wie wir seit Januar wissen, das tollste Land der Welt ist: Es geht noch viel besser. Im Bezug auf Gleichberechtigung und Chancengerechtigkeit hinkt Deutschland dramatisch hinterher: Eine der größten Lohnlücken in der EU zwischen Frauen und Männern. Frauen leisten EU-weit den geringsten Beitrag zum Haushaltseinkommen. Bezüglich Frauen in Führungspositionen im EU-Vergleich „weit hinten“ - unter 7% auf höchsten Entscheider-Ebenen der Wirtschaft. Konferenzen und Diskussionsrunden mit 100% männlichen Rednern: Eher die Regel als die Ausnahme. Gerechte Verteilung von Haushaltspflichten und Familienarbeit: In weiter Ferne.
    Das zu ändern - und nicht wie vom Weltwirtschaftsforum prognostiziert 170 Jahre dafür brauchen: Herausforderung genug?
    Lösung
    OK - ganz ehrlich: Wir wünschten, wir könnten die Lösung für diese Herausforderung hier präsentieren. Wir können es nicht - dafür ist das Problem eine Nummer zu groß.
    PANDA konzentriert sich auf ein Ziel: Mehr Frauen in Führung bringen. 50/50 ist unsere Vision - aber zum Arzt müssen wir deswegen nicht. Vielmehr sollte dieser Anteil längst Normalität sein.
    Was PANDA dafür tut: Führungsfrauen (und solche, die es werden wollen) zusammenbringen, damit sie sich vernetzen, Erfahrungen teilen und gegenseitig unterstützen. Die Teilnehmerinnen unserer PANDA-Events entwickeln sich als Führungspersönlichkeiten weiter, geben sich Feedback, bringen sich gegenseitig voran. Wir prämieren herausragende Führungsfrauen und zeigen damit Vorbilder, an denen sich andere orientieren können. Wir holen Unternehmen ins Boot, die Frauen für Führungsrollen kennenlernen wollen. PANDA-Frauen kratzen nicht nur an der gläsernen Decke, viele haben sie bereits zertrümmert und ebnen den Weg für andere Frauen.
    Seit 2013 ist aus einem einzelnen Event eine Initiative, eine Plattform, ein Netzwerk für Frauen in Führung entstanden. 2016 wurde aus einem „Nebenbei-Projekt“ eine GmbH mit einem Team aus mittlerweile sechs engagierten ÜberzeugungstäterInnen.
    Und was sagen Frauen und Unternehmen? Hier ein Video-Eindruck: vimeo.com/174326790" target="_blank.
    Zur Person
    Mein Name ist Isabelle Hoyer, ich bin 38 Jahre alt und Mutter von zwei Teenagern. Über die Entscheidung, während des Studiums Kinder zu bekommen und den Berufseinstieg wie auch die spätere Selbständigkeit und Firmengründung mit Familie zu verbinden, bin ich bis heute sehr glücklich. Ich würde mir wünschen, dass wir gesellschaftlich endlich wegkommen von der ewigen Frage „Wie geht das nur?“ hin zu einer Selbstverständlichkeit, so grundlegende Dinge wie Familiengründung und Broterwerb zu kombinieren (was auch sonst)? Hin zu einer Gesellschaft, die meiner Tochter und meinem Sohn (wie auch allen anderen) dieselben guten Startchancen ins Leben, dieselben Möglichkeiten für Entfaltung und Umsetzung ihrer Träume und Ziele bietet. Mit PANDA verbinde ich ein Herzensthema mit der unheimlich spannenden und herausfordernden Erfahrung des Aufbaus einer Firma - definitiv die Umsetzung eines persönlichen Traums.
    vor 5 Monaten auf 08.03.2017 1

    Linette von OPEN IHK vor 4 Monaten
    Unsere Jury sagt: ‎„Isabell Hoyer steht für Wissenstransfer und Networking. Sie hat mit Engagement und höchsten ‎Qualitätsansprüchen ein Leadership-Netzwerk für Frauen aufgebaut, das Frauen auf dem Weg an ‎die Spitze unterstützt. Damit setzt sie auch ein Zeichen für mehr Mixed Leadership in ‎Unternehmen.“‎

    Mit Netzwerk, Erfahrung und Fleiß zur erfolgreichen Messe

    Natascha Hoffner
    Geschäftsführende Gesellschafterin der messe.rocks GmbH
    www.messe.rocks
    www.her-career.com

    Im April 2015 gründete ich das Unternehmen messe.rocks GmbH und ging als private Messegesellschaft an den Start. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Feldkirchen, also im Münchner Osten, und beschäftigt aktuell 3 Mitarbeiterinnen.

    DAS GESCHÄFTSFELD
    Mit der messe.rocks GmbH konzipieren wir eigene Messen, kümmern uns um den Vertrieb, das Marketing und die Durchführung von Messen. Gestartet sind wir mit der herCAREER, der einzigen Karrieremesse in Deutschland, die alle Aspekte einer weiblichen und familiären Karriereplanung berücksichtigt.

    Die Messe richtet sich an Absolventinnen, Frauen in Fach- und Führungspositionen und Existenzgründerinnen, also an alle Frauen, die ihre Karriere im Blick haben und ihr berufliches Netzwerk ausbauen wollen. Die herCAREER erfährt bereits seit Beginn umfangreiche politische Unterstützung.

    Auf der herCAREER stellen sich attraktive Arbeitgeber vor, die sich ausdrücklich für Chancengleichheit und Frauen im Management engagieren. Die zahlreichen Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zu Weiterbildungsmöglichkeiten und rund um das Thema Existenzgründung machen die Messe einzigartig. Im Jahr waren 191 Aussteller und Partner sowie knapp 3.300 Besucher/innen mit dabei.

    Die Messe bietet zahlreiche Möglichkeiten zum regen Austausch. Nicht zuletzt Vereine, Verbände und Netzwerke platzieren Persönlichkeiten, mit denen die Besucherinnen bei über 60 interaktiven Vorträgen auf den LiveTrainingCentern oder den beiden Hauptbühnen, über 90 Job-Offer-Talks sowie den Karriere-MeetUps in einen intensiven Dialog treten. Sie treffen hier auf hochkarätige Sparringspartner, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen auch in kleinen Austauschrunden teilen. Ergänzt wird die Messen um den Netzwerkevent herCAREER@Night. Hier treffen die Teilnehmerinnen am Abend des ersten Messetages im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens auf Vorstände, Aufsichtsrätinnen, Unternehmerinnen, Existenzgründerinnen, Personalverantwortliche und Expertinnen der unterschiedlichsten Branchen, aber auch auf Männer, die sich für die Chancengleichheit einsetzen.

    Unser Ziel ist es, die wichtigste Messe für die weibliche Karriereplanung in Deutschland zu sein. Darüber hinaus wollen wir weitere Messethemen erschließen und diese in Eigenregie durchführen.

    ERSTE HERAUSFORDERUNG: Bei der Gründung der Messegesellschaft ausreichend finanzielle Mittel für die Gründung zusammenzutragen und schnell an Bekanntheit zu gewinnen.

    Ich brachte zwar etwas Eigenkapital mit und hatte auch einen Mitgesellschafter, dennoch war es schwierig einen zusätzlichen Bankenkredit zu erhalten.

    Mit dem Produkt „Messe“ habe ich ein „Produkt mit einem Verfallsdatum“, da ein Durchführungsdatum im Vorfeld fixiert und auf dieses Datum hingearbeitet wird. Die Messe hat also zum vorab kommunizierten Zeitpunkt zu stehen, wobei ich auch etwaige räumliche Verfügbarkeiten und den Wettbewerb im Auge haben muss.

    Ich entschied mich deshalb, auch ohne Bankenzusage zu starten, nicht nur weil bereits eine ehemalige Kollegin in den Startlöchern stand und der Messetermin für ein halbes Jahr später fixiert war. Letztlich fand sich in meiner heutigen Hausbank ein Finanzinstitut, das bereit war, mich bei meinem Unternehmen zu unterstützen. Aber ich musste die Messe natürlich so konzipieren, dass sie sich vom Wettbewerb abhob.

    DIE LÖSUNG: Durch meine langjährige Mitarbeit bei einer Messegesellschaft seit deren Neugründung habe ich das Messegeschäft von der Pike auf gelernt und mir ein Netzwerk aufgebaut, über das es mir möglich war, innerhalb eines halben Jahres das erste Messeprojekt zu platzieren. Somit hatte ich die Möglichkeit, mich voll und ganz auf die Gewinnung von Ausstellern, aber auch auf das Marketing zu konzentrieren. So haben wir es geschafft, bereits vor der offiziellen Handelsregisteranmeldung die erste Standfläche zu verkaufen. Bis zur Messe hatten wir mit nahezu 2.000 Unternehmen, Medien und Partnern gesprochen und 73 Aussteller und knapp 2.000 Besucherinnen von der Messe begeistert.

    ZWEITE HERAUSFORDERUNG: Die Messe mittel- und langfristig am Markt zu behaupten.
    Der Businesscase Messe ist einfach erklärt: Er funktioniert über den Vertrieb von Messeflächen. Neue Projekte sind zu Beginn eine Investition, die sich mittel- und langfristig auszahlen müssen. Die Herausforderung besteht darin, sich erfolgreich am Markt zu behaupten, sich vom Wettbewerb abzuheben und schließlich zu wachsen. Neben dem eigenen Wachstum der Messe gelingt das natürlich auch über die Platzierung neuer Messethemen am Markt.

    Es ist aber durchaus kein einfaches Unterfangen, neue Messeideen aufzuspüren, zu konzipieren und durchzuführen. Die Herausforderung besteht darin, dass neue Messen zunächst einmal sehr kostenintensiv sind, da diese in der Regel klein starten.

    DIE LÖSUNG: Ein starker Fokus auf Vertrieb und den Austausch mit dem Markt, aber auch eine starke Ausdauer. Gerade als kleines Unternehmen/Projekt ist man umso mehr aufgefordert zu prüfen, wo man seine Nische findet.
    vor 5 Monaten auf 08.03.2017 1

    Linette von OPEN IHK vor 4 Monaten
    Unserer Jury sagt: ‎„Natascha Hoffner steht für eine mutige Gründungsgeschichte: Mit Know-how, Fleiß, Engagement ‎und ansteckender Begeisterung hat sie erfolgreich eine neue Karrieremesse für Frauen ins Leben ‎gerufen. Damit unterstützt sie auch mehr Geschlechter-Diversity in Unternehmen.“‎

    Digital leben, bodenständig vernetzt sein



    Ich bin seit 2005 Selbstständig, gewähltes IHK Regionalaussschuß Mitglied und aktive #DMW, stellvertretende Quartiersleitung und Head of externe Kommunikation gesamt. Dazu habe ich mit Kollegen 2006 das regionale Netzwerk Geschäftskontakte Oberland gegründet, dass vom WirtschaftsForum Oberland e.V. unterstützt wird und seit 2006 auch im Landkreis Weilheim Schongau mit Unterstützung der dortigen Landkreis WirtschaftsFörderung veranstaltet wird.
    Ich lebe Digital, komme mir hier auf dem Land (Bad Tölz) manchmal wie eine Missionarin für Digital und Social Media vor. Gebe Workshops für Facebook für Anfänger, bis hin zu kompletten Kommunikationsstrategie Erstellung und Begleitung für Klein-und Mittelständler. Fokussiert auf regionale Unternehmen. Sozusagen der Reisebegleiter der Customer Journey meiner Kunden.
    Wie lebe ich Digital? Ich poste, twittere, instagramme, ich bin unter den TOP Twitter Accounts auf Konferenzen und Barcamps. Ich werde von Kunden für Veranstaltungen wie Events, Konferenzen und die ITB, gebucht um ihre Accounts für die Zeit zu übernehmen. Ich blogge live von Konferenzen.
    Wie Netzwerke ich? Ich netzwerke seit ich denken kann, schon in der Jugendarbeit, in der Vereinsarbeit, später als Organisatorin des Gipfelstürmer Business Plan Wettbewerbes, im Aufbau von GO Business, dem WirtschaftsForum und als Unternehmerin. On- und Offline. Dazu auch Vorträge dazu, z.B. beim Arbeitsamt oder im Mai in Stuttgart auf der Startup Konferenz für die #DMW – und natürlich auch für GO Business, die #DMW und meine Kunden.
    @horsemaid
    vor 5 Monaten auf 06.03.2017 1

    Linette von OPEN IHK vor 4 Monaten
    Unsere Jury sagt: „Beate Mader besticht als Netzwerkerin, Strategin und vor allem als ‚Missionarin‘, die die ‎Unternehmen ermuntert, die Chancen der digitalen Kommunikation zu nutzen und zu leben. So ‎befähigt sie sie, sichtbar zu werden und in den Dialog miteinander und ihren Zielgruppen zu ‎treten.“‎

    Gesellschaftliche Verantwortung erkennen - tragen - fördern:
    Der Firmenservice für Mitarbeiter mit Pflegeverpflichtung von senporta




    Das bin ich:
    Cornelia Petz, geboren 1975, Banklehre, Studium Kunstgeschichte, Aufbaustudium Kulturmanagement und Mitinhaberin der senporta GbR seit 2013 www.senporta.de
    Die senporta GbR ist ein Team von 5 enthusiastischen, individuellen Menschen, die ihr Wissen und ihre Kompetenz ganz unterschiedlich einbringen.



    Die Situation:
    In den meisten deutschen Familien, ist es so, dass die Eltern im Heimatort alt werden, während die Kinder weit entfernt leben. Solange es allen gut geht, funktioniert das gut. Doch was, wenn die Eltern sich plötzlich nicht mehr alleine versorgen können? Dann ist „guter Rat teurer“. Genau das muss er nicht sein, denn es gibt unser Hilfe-Portal mit einem umfassenden Service an Beratung und Betreuung.
    Teuer wird es nur, wenn Sie nicht wissen, was es gibt, um den Pflegealltag zu meistern.
    Die Idee zu unserem Portal entstand, als wir selber einen Pflegealltag aus der Ferne organisieren und uns durch 100e Angebote kämpfen mussten, uns nie sicher waren, ob aktuell ist, was wir gefunden hatten, ob wir alles wissen und ob es nicht doch bessere oder geeignetere Angebote irgendwo gibt, die wir nur noch nicht gefunden hatten. Kurz: Wir waren extrem verunsichert und träumten von einer Internetseite, auf der wir alles finden, was wir wissen mussten und brauchten –  und da es diese nicht gab, haben wir sie selber geschaffen!



    Das machen und das haben wir:   www.hilfeportal.de
    Seit 2009 arbeiten wir an dem Hilfe-Portal für pflegende Angehörige  
    Schnelles Finden statt langwieriges Suchen – das ist unsere Devise,
    bestens wissend, was Betroffene brauchen und suchen. Und so haben wir ein hochwertiges Portal geschaffen, das zuverlässig alle Infos rund um den Pflegealltag und dessen Finanzierung zur Verfügung stellt: umfassend aufbereitet, verständlich erläutert, an den Bedürfnissen Betroffener orientiert und mit über 30.000 Adressen rund um die Altenhilfe.
    Anfangs stellten wir die Seite deutschlandweit kostenlos zur Verfügung, denn das war ja genau das, was wir uns gewünscht hatten.
    Dafür haben wir unser privates Vermögen investiert. Die erhoffte Finanzierung über Werbeeinnahmen blieb jedoch aus und so können wir seit 2014 das Portal nur noch gegen ein Nutzungsentgelt bereitstellen (einen geringes!!!, denn wir wollen unserer Idee - so viele Menschen wie nur möglich zu unterstützen - treu bleiben). Da lag die Entscheidung nah, Unternehmen anzusprechen, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen möchten und Mitarbeiter darin unterstützen, Beruf und Pflege vereinbaren zu können.
    Der Firmenservice war entstanden: Hilfe-Portal, Seminare zum Thema Pflege, Pflegesprechstunde vor Ort im Unternehmen, telefonische Pflegeberatung u.v.m., alles separat buchbar.



    Die Herausforderung:
    Ohne Budget so bekannt zu werden, das wir finanziell auf eigenen Füßen stehen können und
    Unternehmen davon überzeugen, dass das Thema "Pflege" ihre Zukunft maßgeblich beeinflussen wird und enorme Kosten auf sie zukommen, die durch unseren Service merklich gesenkt werden können.



    Das Thema "Pflege" ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und bedarf mindestens so dringlich einer Lösung wie das Thema "Kinder" vor einigen Jahren…Wir stellen uns dieser gesellschaftlichen Herausforderung und stehen mit Rat und Tat zur Verfügung.


    vor 5 Monaten auf 02.03.2017 2

    senporta vor 5 Monaten
    ps. Was mich sehr grämt, ist unsere veraltete homepage www.senporta.de, die ich gerade relaunche und die Ende des Monats in neuem, modernen, ansprechenden Design glänzen wird...nur momentan ist das leider noch nicht sichtbar. Unsere Idee, Menschen in einer akuten Situation zu helfen ist jedoch gleichbleibend modern. Wie oben beschrieben, sind wir ein kleines und enthusiastisches - aber armes - Team und ich relaunche die Seite neben der permanenten Aktualisierung des Hilfe-Portals, die natürlich oberste Priorität hat. Bleiben Sie also neugierig! Sobald etwas neues zu sehen ist, werde ich es an dieser Stelle von Herzen gerne kund tun. Ihre Cornelia Petz
    Linette von OPEN IHK vor 4 Monaten
    Unsere Jury sagt: ‎„Cornelia Petz hat sich mit großem Engagement einer Aufgabe gestellt, die viele Menschen in ‎Zukunft berühren wird: der Pflege. Das Besondere an ihrer Gründungsgeschichte: Sie hat aus einer ‎persönlichen Erfahrung – nämlich die Pflege eines Angehörigen zu sichern - eine Geschäftsidee ‎generiert.“‎

    Internationales Netzwerk

    Übersetzungsdienstleister
    vor 5 Monaten auf 01.03.2017 2

    Wohanka vor 5 Monaten
    Wohanka, Obermaier & Kollegen GmbH entstand am 28.7.2000 durch die Einbrin¬gung eines seit mehreren Jahren bestehenden Einzelunternehmens Barbara Wohanka.

    Ich, Barbara Wohanka, geboren 1955, mit einer kaufmännischen Lehre und Ausbildung zur Staatl. geprüfte Übersetzerin Englisch an der Fachakademie München, Mutter von zwei Kindern (geboren 1986 und 1988) begann zunächst mit gelegentlichen Übersetzungsar¬beiten für Privatkunden und Behörden in Jahre 1990.

    Als ich mehr Vertrauen in mein „unternehmerisches Handeln“ bekam, fing ich an, immer mehr Über¬setzer einzustellen. So entstand ein „Übersetzungsun¬ternehmen“, das heute mit den anderen Unternehmen der Firmengruppe fast 150 Mitarbeiter, einigen Praktikanten (bezahlt) und Teil¬zeitkräften Arbeitsplätze bietet, für die in der Branche normalerweise Frei¬berufler eingesetzt werden.

    Zwei Jahre nach der Firmengründung sammelte ich meine ersten Auslandserfahrungen und gründete zusammen mit der Universität Sheffield Wohanka & Associa¬tes Ltd. in Sheffield. Nur wenige Jahre später errichtete ich eine französische Niederlassung in Mulhouse und dann auch in Lyon, in der heute zehn Mitarbeiter beschäftigt sind.

    Feste, erstklassige Kapazitäten in den europäischen Kernsprachen mittels eines Pools an Mitarbeitern, die aus den jeweils jahrgangsbesten Absolventen der Universitäten ausgewählt wurden, wirkten sich schnell und positiv auf Kundenbeziehungen aus. Hervorragende Qualität und schnelle Leistung „sprach und spricht sich herum“.

    Im Standort Leipzig besteht seit dem Jahre 2002 eine Korrekturab-teilung, deren Mitarbeiter auf Vollzeit- oder Teilzeitbasis im Schichtbe-trieb die Qualität der Übersetzungen kontrollieren und gewährleisten.
    Weitere Auslandsstandorte in Edinburgh, Niederlande, Italien und auf Malta folgten.

    Das Wachstum der Unternehmen (zwischen 2004 und 2007 verdoppel-ten sich Umsatz und Anzahl der Mitarbeiter) und der hohe Qualitäts-standard konnten dank enger Zusammenarbeit mit den Universitäten, die eine sorgfältige Auswahl von Mitarbeitern er¬möglichte, aufrecht erhalten werden.

    Ich selbst erhielt 2008 die Auszeichnung „Mutmacherin der Nation“.

    Um die Unternehmensführung zu vereinfachen, nahm ich einen jungen Geschäftsführer und Gesellschafter mit ins Boot. In den folgenden Jahren folgten zahlreiche Unternehmenspreise. Im Jahre 2016 wurde unser Unternehmen als „Bayerns familienfreundlichstes Unternehmen“ durch das Bayerische Arbeits- und Wirtschaftsministerium ausgezeichnet. Ein familienfreundliches Unternehmenskonzept, zu dem auch flexible Arbeitszeiten und Heimar¬beitsplätze gehören sind für ein gutes Arbeitsklima förderlich.

    Ich selbst bin seit 10 Jahren beim Aktionskreis Ostafrika e.V. aktiv und betreue in Tansania zahlreiche Projekte. Ich be¬treibe dort auf eigene Kosten einen Kindergarten in einem Massaigebiet, den ich jährlich besuche. Über meine Unternehmen betreibe ich auch ein Dispensary im gleichen Gebiet.
    Linette von OPEN IHK vor 4 Monaten
    Unsere Jury sagt: "Barbara Wohanka besticht durch kontinuierliches Wachstum: Sie begann 1990 als Einzelkämpferin ‎und beschäftigt heute – im In- wie Ausland – 150 Mitarbeiter. Zugleich ist ihr die Vereinbarkeit von ‎Familie und Beruf bei ihren Mitarbeitern wichtig und sie schaut über den Tellerrand und setzt für ‎zahlreiche Entwicklungsprojekte in Tansania ein.“‎

    Spannende Technologie gibt es nicht nur im Silicon Valley

    TerraLoupe - eine deutsche Tech Erfolgsstory

    Im Mai 2015 gründete ich zusammen mit meinen beiden Mitgründern TerraLoupe. TerraLoupe digitalisiert unsere Umwelt mittels neuronalen Netzen (AI- Artificial Intelligence oder zu gut deutsch künstliche Intelligenz).

    Unsere Umwelt ist unglaublich detailreich. Geobilder wurden bisher manuell ausgewertet um ihren Inhalt zu verstehen. TerraLoupe generiert digitale Informationen aus Luftbilddaten, die große Informationslücken für Kunden aus verschiedenen Branchen
    z. B. Versicherungen, Solar und Automobilsektor schließen. TerraLoupe unterstützt dadurch neue Technologien wie Autonomes Fahren und bietet die digitale Grundlage für viele weitere Informationsverarbeitungsschritte. Jedes Objekt unserer Umwelt inklusive Art, Grösse und Position zu kennen ermöglicht eine Unzahl an Use Cases z.B. die Bestimmung von sinnvoll nutzbarer Dachfläche für Solarenergie, die Versicherungswertbestimmung eines Hauses, das Erkennen von Gehwegen und Strassenschildern, die Digitalisierung des Schienensystems oder das Erkennen von erkrankten Bäumen.

    Die Herausforderung

    Wirklich mit nichts anzufangen und in einen Bereich zu starten, in dem sich sonst nur Giganten wie Google & Co. tummeln, war nicht immer einfach. Sich anfangs um alles selbst zu kümmern, egal ob es Kunden, Technologie, Büro, Mitarbeiter oder Finanzierung war und egal ob man sich als Ingenieurin vorher noch nie mit diesen Themen wie z.B. GmbH Recht beschäftigt hatte manchmal grenzwertig. Heute sind wir ein Team mit 24 Mitarbeitern und auch hier gilt es täglich neue Hürden zu meistern.

    Meine Motivation und Lösung

    Als Geschäftsführerin und Gründerin konnte ich in den letzten 2 Jahren sehr viele Erfahrungen sammeln, wurde in allen Phasen stark unterstützt und möchte nun gerne selbst Hilfestellung geben. Viele wissen nicht wie viel Unterstützung man gerade im Technologiebereich aber auch bei einer Gründung im Allgemeinen erhält. Das sollte sich dringend ändern.
    vor 5 Monaten auf 28.02.2017 2

    Eszter Debreczeni vor 5 Monaten
    Sehr inspirierende Geschichte, ich würde ganz gerne noch mehr unter der (Terra)L(o)upe anschauen können. Besonders für Gründer wie ich, sind solche Inspirationen und authentische Role Models eine von den wichtigsten "Zutaten" zum erfolgreichen Start. Danke dass Sie hier sind!
    Linette von OPEN IHK vor 4 Monaten
    Unsere Jury sagt: ‎„Manuela Rasthofer besticht durch eine außergewöhnliche Gründungsgeschichte und ‎Innovationsgeist. Mit ihrer Geschäftsidee bricht sie ein in ein Feld, in dem sich vor allem Giganten ‎wie Google tummeln – deren Wettbewerb sie sich mutig stellt.“ ‎

    Sabrina Lorenz - Kleines Café, große Wirkung

    MEIN UNTERNEHMEN:
    Café Lotti München
    www.cafe-lotti.de
    Mitarbeiterzahl: 17

    MEIN GESCHÄFTSFELD
    Ich bin seit 7 Jahren Inhaberin und Geschäftsführerin des Café Lotti München, welches ich im Alter von 21 Jahren gegründet habe und das zu den beliebtesten Cafés in München zählt. Darüber hinaus veranstalte ich verschiedene Netzwerk-Events in meinem Café und habe vor kurzen begonnen, mein Wissen an andere Unternehmen und Selbstständige weiterzugeben und sie auf ihrem Weg zu beraten.

    MEINE HERAUSFORDERUNGEN
    Ich habe mich gleich nach dem Abitur ohne Ausbildung selbstständig gemacht und musste in die Rolle als Führungskraft und Unternehmerin erst reinwachsen. Dabei habe ich gelernt, dass ein Café besitzen nicht nur Gäste verwöhnen und Kuchen backen bedeutet, sondern dass es vor allem darum geht, ein Unternehmen mit all seinen Geschäftsbereichen zu führen.

    MEINE LÖSUNG
    Meine größte Erkenntnis war, dass ein Café genauso geführt werden muss wie jedes andere Unternehmen. Auch hier muss man sich um die Bereiche Mitarbeiterführung, Controlling, Marketing usw. aktiv kümmern, um erfolgreich zu sein. Deshalb habe ich mich nebenbei stetig weitergebildet, mit dem Betriebswirt HWK, der Fachkraft für Controlling (IHK) und zuletzt auch mit meinem Studium „Unternehmensführung“ bei der Hochschule München.
    Für das Marketing und die Positionierung meines Cafés in München nutze ich vor allem die sozialen Medien wie Facebook und Instagram, auf denen wir bereits mehr als 20.000 Follower haben. Besonders am Herzen liegt mir der Bereich Mitarbeiterführung. Ich möchte meinen Mitarbeitern einen Arbeitsplatz bieten, an dem sie sich weiterentwickeln und Erfüllung finden. Deshalb lasse ich ihnen viel Raum für eigene Entscheidungen, bringe ihnen Vertrauen entgegen und arbeite in Schulungen und Mitarbeitergesprächen an ihrer Entwicklung. Das Thema „New Work“ ist für mich eines der bestimmenden Themen der heutigen Zeit, weshalb ich den Mitarbeiter bei mir in den Mittelpunkt stelle.

    Durch die Kombination aus eigenen Erfahrungen durch meinen Beruf und die fachliche Kompetenz in der Unternehmensführung, die ich mir in den letzten Jahren angeeignet habe, verfüge ich über einen großen Wissensschatz, den ich gerne an andere Unternehmer weitergebe.

    Ich freue mich sehr über diese Chance!
    Sabrina Lorenz
    vor 5 Monaten auf 22.02.2017 2

    Christine vor 5 Monaten
    Tolle Story -Frau Lorenz!
    Solche Geschichten machen anderen jungen Frauen bestimmt Mut, auch den Sprung in die Selbsständigket zu wagen - ja nicht nur selbsständig, sondern sich als Unternehmerin mit alle den Geschäftsbereichen zu befassen, die es für ein erfolgreiches Wirtschaften braucht. Wenn ich das nächste mal in München bin, steht ein Besuch im Café Lotti schon auf dem Programm :-)
    Linette von OPEN IHK vor 4 Monaten
    Unsere Jury sagt: ‎„Sabrina Lorenz gründete ihr Unternehmen direkt nach der Schule. Mittlerweile ist ihr Café aus ‎München nicht mehr wegzudenken. Ihr Erfolg basiert nicht nur auf ihrem Talent, sondern auch auf ‎ihrem Willen zu kontinuierlicher Weiterbildung.“‎

    Franz der Bettenbauer - Qualität aus’m Woid



    Franz der Bettenbauer steht für die Verbindung von echter Handwerksqualität, Design und der gelebten Integration Geflüchteter.
    Zur Sichtbarkeit des Unternehmens: So einfach, so gut, das findet auch die Kanzlerin. Und auch der Bundespräsident ehrte das Start-Up aus Passau bereits für sein gesellschaftliches Engagement und unternehmerisches Geschick, vertreten von der Gründerin und Geschäftsführerin Vroni Hackl, die sich auch gerne als Franz vorstellt. Wichtig ist dabei immer der Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen, aber auch mit Nachbarn, Medien, Interessenten. Das junge Unternehmen berichtet authentisch über seine Erfahrungen rund um die Integration.
    Ein kleines Video-Portrait gibt’s zum Beispiel hier:
    bavarianmakers.de/blog/steckbrief/franz-bettenbauer/" target="_blank
    Mehr zum Thema Integration als Geschäftsmodell und mehr über Vroni Hackl gibt’s hier: www.franz-bettenbauer.de/blog/Integration%20als%20Gesch%C3%A4ftsmodell:%20Vroni%20im%20Handelsblatt" target="_blank
    Servus derweil - wir hoffen, wir konnten Ihre Neugier wecken :)
    vor 6 Monaten auf 16.02.2017 1

    Linette von OPEN IHK vor 4 Monaten
    Unsere Jury sagt: ‎„Veronika Hackl steht für eine soziale Gründung und gelebtes Social Entrepreneurship. Mit ihrem ‎Unternehmen stellt sie nicht nur hochwertige Produkte her, sondern ermöglicht vor allem ‎Geflüchteten die Mitarbeit. Damit gibt sie ein Beispiel für einen gelungenen Integrationsweg.“‎

    Teilzeitausbildung - flexibles Ausbildungsmodell in einer digitalisierten Arbeitswelt

    Um auch in der Zukunft den Fachkräftebedarf sichern zu können, müssen wir es schaffen, allen ausbildungsfähigen jungen Menschen eine Ausbildung anbieten zu können- auch jungen Müttern und Vätern, denen eine Ausbildung in Vollzeit durch die Betreuung des Kindes oder der Kinder nicht möglich ist. Durch die Ausbildung in Teilzeit schaffen wir in unserer modernen Arbeitswelt diesen Menschen einen Zugang in eine Ausbildung zu geben und geben ihnen eine Perspektive in der Arbeitswelt. Insbesonders in der digitalisierten Arbeitswelt darf es keine Gründe mehr geben, ein solches Modell der Ausbildung nicht anbieten zu können- und um für die Zukunft, insbesonders in Dienstleistungsbranchen noch ausreichend mit Fachkräften versorgen zu können, muss auf solch alternative Ausbildungsmodelle zugegriffen werden. Wir bilden in unserem Hotel- und Gastronomiebetrieb seit 6 Jahren auch in Teilzeit aus und blicken auf eine Erfolgsgeschichte zurück: wir haben äußerst engagierte, motivierte und mit dem Unternehmen identifizierte Auszubildende junge Mütter nicht nur für die Teilzeitausbildung für unser Unternehmen gefunden, sondern auch über die Ausbildungszeit für unser Unternehmen gewinnen können.
    vor 6 Monaten auf 13.02.2017 1

    Linette von OPEN IHK vor 4 Monaten
    Unsere Jury sagt: ‎„Kathrin Wickenhäuser-Egger steht nicht nur für eine sehr erfolgreiche Unternehmensentwicklung ‎und höchste unternehmerische Exzellenz. Sie zeigt sich zudem stets offen für neue Ideen der ‎Unternehmensführung: Dazu gehört auch das Modell der Teilzeitausbildung, mit dem sie zumeist ‎jungen Müttern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht.“‎
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